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OpenAI verdoppelt Limits der Pro-Tarife und nimmt Kürzung zurück

Kurz gesagt: OpenAI verdoppelt die Work- und Codex-Kontingente in den Pro-Tarifen. Die Anfang Oktober angekündigte Kürzung beim Pro-200-Tarif ist nach Nutzerkritik vom Tisch. Bestehende Abos profitieren automatisch, Plus bleibt unverändert.

OpenAI verdoppelt Limits der Pro-Tarife und nimmt Kürzung zurück

Symbolbild: KI-generiert

OpenAI hat am 29. Oktober 2026 die Nutzungslimits für einen Teil seiner Bezahltarife angehoben: Die Kontingente für Work und Codex werden in den Tarifen Pro 100 und Pro 500 verdoppelt. Beim Pro-200-Tarif entfällt zudem die Kürzung, die erst vor knapp vier Wochen angekündigt worden war. Das berichtet The Decoder unter Berufung auf einen OpenAI-Hilfeartikel.

Die Vorgeschichte: erst Kürzung, dann Kehrtwende

Ende September hatte OpenAI auf dem DevDay den neuen Pro-500-Tarif (500 US-Dollar im Monat) vorgestellt. Gleichzeitig sollten neue Pro-200-Abos ein niedrigeres Kontingent bekommen als zuvor; Bestandskunden hätten ihr altes Limit nur bis zum 29. Oktober behalten, wie ProPakistani damals berichtete. Genau an diesem Stichtag dreht OpenAI nun bei: Die Kürzung wird zurückgenommen, das niedrigere Pro-200-Kontingent wird verdoppelt.

Was sich konkret ändert

  • Pro 100 und Pro 500: Work- und Codex-Kontingent doppelt so groß.
  • Pro 200: geplante Kürzung entfällt, das niedrigere Kontingent wird verdoppelt.
  • Plus: keine Änderung.
  • Umsetzung: Neue Abos erhalten die Werte sofort, bestehende Kunden automatisch.

Wichtig: Ein doppeltes Kontingent heißt laut OpenAI nicht zwingend doppelt so viele Aufgaben. Der Verbrauch hängt von Modell, Aufgabe und Einstellungen ab. Die Meldung nennt außerdem Business Premium; konkrete Zahlen dazu liefert die Quelle nicht, deshalb bleibt offen, wie stark dort angehoben wird.

Effizienz als zweiter Hebel

OpenAI verweist auf die kürzlich veröffentlichten 6.1-Modelle Terra und Sol, die bei ähnlicher oder besserer Leistung deutlich effizienter sein sollen. Das streckt das Kontingent zusätzlich. Unabhängige Benchmark-Vergleiche zur Konkurrenz gibt es zu dieser Limit-Änderung nicht, sie betrifft Kontingente, nicht die Modellleistung. Die Effizienzaussage stammt von OpenAI selbst und ist bislang nicht unabhängig nachgemessen. Die Nutzung der neuen Always-On-Agenten Dots wird separat gezählt; ein EU-Start ist geplant, aber noch nicht erfolgt.

Einordnung für Nutzer in Deutschland

Wer Codex oder Work intensiv nutzt, bekommt ohne Mehrkosten mehr Spielraum, ein Wechsel oder Neuabschluss ist nicht nötig. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Kurz vor dem erwarteten Börsengang des Konkurrenten Anthropic kämpft OpenAI um Entwickler- und Firmenkunden, und knappe Limits sind dort ein zentraler Streitpunkt. Dass OpenAI nach Nutzerkritik so schnell zurückrudert, zeigt, wie preissensibel dieser Markt ist. Für alle, die Preise und Limits vergleichen: Kontingente sind variabel, prüfen Sie vor einer Kaufentscheidung die aktuelle OpenAI-Hilfeseite.

Quellen: The Decoder (29.10.2026), ProPakistani (30.09.2026). Eine eigene Bestätigung durch den OpenAI-Hilfeartikel selbst war beim Verfassen nicht abrufbar.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: The Decoder (DE). Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

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