Knuddel-Alarm 🦆 Nvidias Roboter-Enten rocken die Herzen ❤️
Kurz gesagt: Auf Nvidias GTC in Berlin (21. Oktober 2026) trat Jensen Huang mit Microducks auf, 25 cm großen Laufrobotern von Pollen Robotics und Hugging Face. Beim Schlafbefehl fielen drei um. Der Roboter kostet 399 US-Dollar und soll vor Weihnachten ausgeliefert werden.
Symbolbild: KI-generiert
Video: REC Anything auf YouTube
Wer Robotern im Haushalt vertrauen soll, will vor allem eines wissen: Machen sie, was man ihnen sagt? Genau diese Frage beantworteten die Microducks auf der Bühne von Nvidia auf ziemlich liebenswerte Weise. Im Video oben ist der Auftritt zu sehen.
Was auf der Bühne passierte
Nvidia-Chef Jensen Huang hat die kleinen Laufroboter am 21. Oktober in seiner Keynote auf der GTC in Berlin gezeigt. Er bat sie um Saltos und schickte sie dann zum Nickerchen. Laut dem Bericht von Reuters (über KSL) fielen drei Enten auf den Schlafbefehl hin um, eine brauchte mehr Überzeugungsarbeit, und eine war beim Abschluss abgelenkt. Huang rief ihnen zu: „Pay attention, stay focused.“ Das Publikum lachte. Business Insider hielt laut einer Wiedergabe fest, dass nur zwei Enten den Salto zeigten und eine hinterherhinkte.
Was ein Microduck ist
Die Roboter stammen vom französischen Start-up Pollen Robotics, das zu Hugging Face gehört. Laut TechFlow ist der zweibeinige Microduck rund 25 Zentimeter groß, wiegt unter 800 Gramm und kostet 399 US-Dollar. Die Vorbestellung lief seit dem 27. August, die Auslieferung ist laut dieser Quelle vor Weihnachten geplant. Er läuft, hockt sich hin, dreht sich nach einem Stoß selbst wieder um und kann mit einem beweglichen Schnabel kleine Gegenstände aufnehmen. Sieben Verhaltensmodelle sind per Reinforcement Learning trainiert. Die Software steht unter der Apache-2.0-Lizenz, die Hardware-Baupläne bleiben laut TechFlow geschlossen. Preise und Termine stammen aus dieser einen Quelle; eine Bestätigung des Herstellers haben wir nicht gefunden. Einen deutschen Preis oder Liefertermin kennen wir nicht.
Unsere Einordnung
Die Panne ist weniger peinlich, als sie aussieht: Eine Live-Demo mit vier Robotern, Scheinwerfern und einem Saal voller Funkgeräte ist ein Härtetest, den kein Labor nachstellt. Zugleich zeigt sie ehrlich, wo kleine lernende Roboter heute stehen: charmant, aber nicht zuverlässig genug für den Einsatz als Helfer im Haushalt. Wer ein Smart Home plant, sollte den Microduck deshalb als Spielzeug und Bastelplattform für Technikfans sehen, nicht als Ersatz für Saugroboter oder Hausautomation. Interessant ist er trotzdem, weil Hugging Face die Software offen hält und Nvidia mit solchen Auftritten zeigt, wie es Roboter-KI in die Breite tragen will.
Benchmarks gibt es hier nicht: Es geht um ein Verbraucher-Gadget, nicht um ein KI-Modell, und unabhängige Tests des Microduck liegen uns bisher nicht vor.
Quellen: YouTube-Video zum Auftritt, Reuters/KSL, TechFlow.