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GPT-6.1 Terra: OpenAI halbiert die Preise im Mittelfeld

Kurz gesagt: GPT-6.1 Terra ist OpenAIs neues Mittelklasse-Modell für Büroarbeit und Computersteuerung. Es kostet 1 $ pro Million Eingabe- und 5 $ pro Million Ausgabe-Token und liegt damit unter Claude Sonnet 5.5. Die Leistungsangaben stammen von OpenAI und Artificial Analysis, unabhängige Community-Tests fehlen noch.

GPT-6.1 Terra: OpenAI halbiert die Preise im Mittelfeld

Symbolbild: KI-generiert

OpenAI hat am 26. Oktober 2026 GPT-6.1 Terra veröffentlicht, ein Modell der mittleren Preisklasse. Es steht Plus-, Pro-, Enterprise- und Edu-Kunden in ChatGPT Work und Codex zur Verfügung und ist über die API abrufbar. Wir stützen uns auf die Berichterstattung von The Decoder, die OpenAI-Angaben und Zahlen von Artificial Analysis wiedergibt. Eine zweite, unabhängige Bestätigung der Details haben wir bei Redaktionsschluss nicht gefunden.

Was kostet es?

Die API-Preise liegen bei 1 Dollar pro Million Eingabe-Token und 5 Dollar pro Million Ausgabe-Token. Der Vorgänger GPT-5.6 Terra kostete 2 beziehungsweise 12 Dollar, Anthropics Claude Sonnet 5.5 liegt bei 2 und 10 Dollar. Zwischengespeicherte Eingaben kosten nur 0,05 Dollar. Für Entwickler und Firmen in Deutschland heißt das: Wer viel automatisiert, etwa Büro-Workflows oder Agenten, die einen Rechner bedienen, zahlt spürbar weniger.

Was bringt die Leistung?

Artificial Analysis sieht das Modell bei Intelligenz pro Kosten vorn. Im Intelligence Index erreicht Terra 48 Punkte (GPT-5.6 Terra: 42, GPT-6.1 Sol: 52). Die Kosten je Aufgabe sinken laut der Analyse von 1,40 auf 0,40 Dollar. Im Terminal-Bench 4.0 löst das Modell 50,3 Prozent der Aufgaben, der Vorgänger kam auf 21,5 Prozent. Beim Desktop-Test OSWorld 2.1 schlägt es bei mittlerem Aufwand das beste Ergebnis des Vorgängers. Im Terminal-Bench-Science liegt es bis auf fünf Punkte an Claude Opus 5.5, bei einem Bruchteil der geschätzten Kosten.

Auffällig ist die Zuverlässigkeit: Bei Fragen, auf die es keine Antwort kennt, rät Terra laut AA-Omniscience nur noch in 38 Prozent der Fälle, der Vorgänger in 88 Prozent. Gegen indirekte Prompt-Injection wehrt es 98,77 Prozent der Angriffe ab (Vorgänger: 96,23 Prozent).

Unsere Einordnung

Die Benchmarks stammen von OpenAI und Artificial Analysis. Unabhängige Community-Runs, etwa auf LMArena oder SWE-bench, liegen noch nicht vor – bis dahin sind die Zahlen mit Vorsicht zu lesen. Für die schwersten Programmieraufgaben empfiehlt OpenAI selbst weiter GPT-6.1 Sol und GPT-6 Astra. Terra ist also kein Spitzenmodell, sondern die günstige Arbeitsbiene für Alltagsaufgaben. Hinweis: OpenAI stuft das Modell im Bereich Cybersicherheit auf der höchsten Stufe („Critical“) seines Preparedness Frameworks ein und übernimmt dafür die Schutzmaßnahmen von GPT-6 Astra. Für Privatnutzer ändert sich vor allem eines: Der Preisdruck unter den Anbietern steigt weiter.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: The Decoder (DE). Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
Was das im Alltag bedeutet
🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

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