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Eiszeit đŸ„¶ Frieren oder Heizen? Ab wann sich das Aufdrehen lohnt

Kurz gesagt: Wer im Oktober die Heizung aus lÀsst, spart laut Verivox je nach Heizart etwa 3 bis 9 Euro pro Tag im Einfamilienhaus. Ganz ohne WÀrme geht es aber nicht: Unter 15 bis 16 Grad drohen Feuchte und Schimmel, und Mieter haben Anspruch auf Mindesttemperaturen.

Eiszeit đŸ„¶ Frieren oder Heizen? Ab wann sich das Aufdrehen lohnt

Symbolbild: KI-generiert

Die Wohnung fĂŒhlt sich morgens klamm an, der Pullover liegt griffbereit, und die Rechnung vom Versorger steht noch aus. Jeder Tag ohne Heizung spart Geld, oder? Zum Teil stimmt das, doch die Sparrechnung hat eine Untergrenze.

Was Warten bringt

Laut einer Verivox-Berechnung bei t-online spart ein Einfamilienhaus mit Ölheizung im Oktober bis zu rund 9 Euro am Tag, etwa 246 Euro im Monat. Bei Gas sind es 5 bis 7 Euro, bei einer WĂ€rmepumpe 3 bis 4 Euro. Der Maßstab ist ein Haus mit 180 Quadratmetern, Effizienzklasse D und 20.000 Kilowattstunden Gasverbrauch im Jahr. FĂŒr eine 50-Quadratmeter-Wohnung nennt Verivox rund 60 Euro Ersparnis im Oktober, fĂŒr ein Paar auf 100 Quadratmetern bis zu 147 Euro. Es sind Modellrechnungen mit Durchschnittspreisen, Ihre Rechnung weicht ab.

Wo das Sparen endet

Die Energieberatung co2online nennt als Richtwert fĂŒr den Heizstart je nach GebĂ€ude Außentemperaturen von 15 bis 17 Grad im unsanierten Altbau bis 12 bis 15 Grad bei GebĂ€uden nach 1995. Als Raumtemperatur empfiehlt sie im Wohnzimmer 19 bis 20, im Schlafzimmer 16 bis 18 und im Bad 21 Grad. Wer RĂ€ume stark auskĂŒhlen lĂ€sst, riskiert feuchte WĂ€nde und Schimmel; Verivox rĂ€t deshalb zu mindestens 15 bis 16 Grad. Mieter dĂŒrfen laut co2online tagsĂŒber rund 20 Grad und nachts 18 Grad erwarten, und der Vermieter muss die Heizung einschalten, wenn es draußen unter 16 Grad fĂ€llt und in den nĂ€chsten zwei Tagen nicht ĂŒber 20 Grad steigt.

Unsere Einordnung

Den vollstÀndigen n-tv-Artikel, der als Ausgangspunkt diente, konnten wir nicht abrufen; die Zahlen oben stammen aus den beiden genannten Quellen. Sinnvoll ist ein Mittelweg: WohnrÀume moderat wÀrmen, NebenrÀume nur temperieren, und die Zeiten mit einem programmierbaren Thermostat steuern. Wie das geht, zeigt unser Heizsaison-Check, was Sie kostet, rechnet der Heizkosten-Rechner, und passende GerÀte finden Sie im Thermostat-Vergleich.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: n-tv. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhĂ€ngige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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