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ADAC-Test 2026: Das ist Deutschlands bestes E-Auto

Kurz gesagt: Im neuen ADAC-Elektroauto-Test 2026 teilen sich der BMW iX3 50 xDrive und der BMW iX xDrive45 mit der Note 1,9 den Testsieg. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis liegt aber der deutlich günstigere Suzuki e Vitara e-Axle vorn – trotz nur befriedigender Testnote 2,6. Wer ein E-Auto sucht, sollte deshalb zwischen bester Note und bestem Gegenwert für sein Geld unterscheiden.

ADAC-Test 2026: Das ist Deutschlands bestes E-Auto

Bild: BMW Group, Pressematerial (PressClub)

Wer beim E-Auto-Kauf einfach „das beste Modell laut ADAC“ nehmen will, stolpert schnell über eine unbequeme Wahrheit: Die beste Note und das beste Geschäft sind zwei verschiedene Autos. Der ADAC hat für sein aktuelles Ranking rund 90 Elektroautos nach einem überarbeiteten Testschema 2026 bewertet – und die Ergebnisse zeigen genau diesen Unterschied besonders deutlich.

Testsieger: BMW iX3 und iX teilen sich Platz eins

An der Spitze des Gesamtrankings liegen zwei BMW-Modelle gleichauf mit der Note 1,9: der neue BMW iX3 50 xDrive aus der „Neuen Klasse“-Plattform des Herstellers und der große iX xDrive45. Der iX3 startet laut ADAC bei rund 70.900 Euro, leistet 469 PS und kommt mit 15,4 kWh Verbrauch pro 100 Kilometer aus – gelobt werden starke Fahrleistungen, ein effizienter Antrieb und eine hohe Reichweite. Der iX xDrive45 (ab etwa 83.500 Euro, 408 PS, 17,8 kWh/100 km) punktet vor allem mit viel Platz, einem noblen Innenraum und hohem Komfort, wirkt dafür unhandlicher und lädt für seine Klasse nur mittelmäßig schnell. Dahinter folgen mit Note 2,0 der Mercedes CLA Coupé 350 EQ 4MATIC, der Volvo ES90 und der Genesis Electrified G80 – zum Vergleich: Das Tesla Model Y kommt im neuen Testschema nur noch auf Note 2,5 und landet damit außerhalb der Top Ten.

Preis-Leistungs-Sieger: ein ganz anderes Auto

Genau hier wird der Test interessant für alle, die kein Premium-Budget haben: Bei der separaten Preis-Leistungs-Wertung gewinnt nicht einer der Testsieger, sondern der deutlich günstigere Suzuki e Vitara e-Axle mit 61-kWh-Batterie – obwohl er im eigentlichen Autotest nur eine Note von 2,6 erreicht. Die teuren Premium-Modelle schneiden bei diesem Kriterium naturgemäß schlechter ab, weil ihr hoher Preis stärker in die Rechnung einfließt als ihre bessere Ausstattung und Fahrleistung. Der ADAC selbst bringt es auf den Punkt: Das Auto mit der besten Note ist nicht automatisch der beste Kauf.

Was sich für die Bewertung 2026 geändert hat

Der Vergleich mit Vorjahren hinkt etwas, denn der ADAC hat sein Testschema umgestellt: Sicherheits- und Umweltnoten werden jetzt einfach statt doppelt gewichtet. Das drückt tendenziell die Gesamtnoten vieler E-Autos nach unten – ein Modell, das 2025 noch „gut“ abgeschnitten hätte, landet 2026 eher im mittleren Bereich. Wer aktuelle Testnoten mit älteren vergleicht, sollte das im Hinterkopf behalten.

Fürs eigene Budget mitnehmen

Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer maximalen Komfort, Platz und Fahrleistung will und das Budget dafür hat, liegt mit einem der beiden BMW-Modelle richtig. Wer stattdessen ein solides, alltagstaugliches E-Auto ohne Premium-Aufpreis sucht, bekommt mit dem Suzuki e Vitara nach ADAC-Rechnung das beste Verhältnis aus Preis und Eigenschaften – auch wenn die reine Testnote dahinter zurückbleibt. Beide Perspektiven lohnen sich, je nachdem, worauf es tatsächlich ankommt: die Bestnote oder der beste Gegenwert fürs eigene Geld.

Quellen: ADAC, t-online.de, bimmertoday.de.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: ADAC. Text und Bewertung sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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