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Tesla Wochenrückblick - FSD-Lite, Model YL, Terafab

Kurz gesagt: Tesla und SpaceX bauen in Grimes County, Texas, für zunächst 16,8 Milliarden Dollar die Chipfabrik „Terafab“ – laut Musk perspektivisch das größte Gebäude der Welt. Parallel läuft in Brookshire die neue Megapack-3-Fabrik mit 50 Gigawattstunden Jahreskapazität an, und für 10,1 Milliarden Dollar ist eine eigene Solarzellenfabrik geplant. Schatten wirft die abgespeckte FSD-Lite-Software: Ältere HW3-Fahrzeuge melden Aussetzer und mögliche Hitzeschäden am Rechner.

Tesla Wochenrückblick - FSD-Lite, Model YL, Terafab

Foto: Larry D. Moore, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Wer sich auf ältere Tesla-Hardware verlässt, sollte diese Woche genau hinschauen: Besitzer von Fahrzeugen mit dem älteren FSD-Computer HW3 berichten nach dem US-Rollout der abgespeckten Assistenzsoftware „FSD 14 Lite“ von Ausfällen – und einigen Hinweisen auf Überhitzung der Recheneinheit. Tesla hat sich dazu bislang nicht offiziell geäußert, das Magazin teslamag.de ordnet den Fall als bislang unbestätigtes Problem ein, dem Tesla nachgehen müsse.

Terafab: 16,8 Milliarden Dollar für den größten Chip-Standort der Welt

Deutlich konkreter sind die Baupläne in Texas. Tesla und SpaceX haben bestätigt, dass ihre gemeinsame Chipfabrik „Terafab“ in Grimes County bei Houston entsteht – mit einer ersten Investitionsstufe von 16,8 Milliarden Dollar, wie unter anderem Electrek und TechCrunch berichten. Geplant sind mehr als 100 Millionen Quadratfuß Fertigungsfläche, in denen Chips für Optimus-Roboter, selbstfahrende Cybercabs und SpaceX-Rechenzentren im All entstehen sollen – Ziel ist eine Rechenleistung von über einem Terawatt pro Jahr. Über alle Ausbaustufen hinweg könnten die Kosten laut Unternehmensunterlagen auf bis zu 119 Milliarden Dollar steigen, mindestens 3.000 Arbeitsplätze sollen entstehen. Elon Musk selbst greift dabei tief in die Superlativ-Kiste: Die Fabrik solle „das größte und wertvollste Gebäude der Erde“ werden, rund 50-mal so groß wie das Pentagon.

Megapack 3: Die weltgrößte Batteriefabrik läuft an

Weniger spektakulär formuliert, aber wirtschaftlich schon heute belastbar ist der zweite Meilenstein: In Brookshire, Texas, ist Teslas dritte Megafactory nach nur 16 Monaten Bauzeit in Betrieb gegangen und produziert dort die neue Generation Megapack 3. Die Anlage ist auf 50 Gigawattstunden Jahreskapazität ausgelegt – nach Tesla-Angaben die größte Batteriefabrik der Welt. Jeder Megapack 3 speichert laut Electrek rund 28 Prozent mehr Energie auf gleicher Grundfläche als der Vorgänger – etwa 5 Megawattstunden pro Einheit. Tesla verdient inzwischen einen wachsenden Teil seines Geschäfts nicht mehr mit Autos, sondern mit genau solchen Großspeichern für Stromnetze.

Noch einen Schritt weiter geht Tesla bei der Photovoltaik: In Fort Bend County ist eine eigene Solarzellenfabrik für 10,1 Milliarden Dollar geplant, der Betrieb soll 2029 starten. Tesla würde damit vom reinen Speicher- zum Solarzellen-Hersteller – bislang kauft das Unternehmen die Zellen für seine Solardach- und Speicherprodukte zu.

Model Y L: In den USA gelobt, in Europa weiter ohne Termin

Auf der Produktseite sorgt die verlängerte Sechssitzer-Version Model Y L für positive erste Testeindrücke in den USA: Fachmedien wie Car and Driver beschreiben das Fahrverhalten als dynamisch und komfortabel und empfehlen den Wagen Familien – mit dem Hinweis, dass Kinder in der dritten Sitzreihe nicht viel älter als etwa zehn Jahre sein sollten. Für Europa gibt es weiterhin kein festes Startdatum. Die EU-Typgenehmigung liegt zwar bereits seit Ende Dezember 2025 vor, und der Online-Konfigurator wurde in mehreren großen Märkten – darunter Deutschland – bereits stillschweigend vorbereitet, doch ein offizielles Bestelldatum hat Tesla bislang nicht genannt. Wer in Deutschland heute ein sechssitziges Elektro-SUV sucht, kommt daher vorerst nicht am regulären Model Y mit optionaler dritter Sitzreihe oder an Alternativen anderer Hersteller vorbei; wer abwarten kann, bekommt mit dem Model Y L absehbar mehr Radstand und Platz für die gleiche Fahrzeugbasis.

Quellen: teslamag.de, Electrek, TechCrunch.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: teslamag.de. Text und Bewertung sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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