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Sollte Tesla wählbare Bildschirm-Designs einführen?

Kurz gesagt: Das US-Portal Not a Tesla App hat ein Konzept des Designers Alexander Kristensen aufgegriffen, das wählbare UI-Themes für Teslas Touchscreen vorschlägt - etwa ein Cyberpunk-Design, einen minimalistischen Look oder ein erdiges Naturthema. Technisch möglich wäre das, weil Teslas Infotainment-System auf Web-Technologien wie HTML, CSS und JavaScript basiert - ein Theme-Wechsel liefe im Kern auf den Austausch eines Stylesheets hinaus. Offiziell hat Tesla ein solches Feature bislang nicht angekündigt, bietet mit Custom Wraps und Lock Sounds aber bereits andere Personalisierungsoptionen an.

Sollte Tesla wählbare Bildschirm-Designs einführen?

Symbolbild: KI-generiert

Wie individuell darf das Cockpit eines Tesla künftig aussehen? Das US-Fanportal Not a Tesla App greift ein Konzept des Designers Alexander Kristensen auf, das statt eines einzigen starren Bildschirm-Designs mehrere wählbare Themes vorschlägt - von einem grellen Cyberpunk-Look über ein reduziertes Minimal-Design bis zu einem erdig-organischen Naturthema.

Ein CSS-Austausch statt Neuentwicklung

Der Vorschlag ist weniger abwegig, als er klingt: Teslas Infotainment-System läuft auf einer Linux-Basis, viele Bordanwendungen sind laut dem Bericht in klassischen Web-Technologien wie HTML, CSS und JavaScript geschrieben. Ein Theme-Wechsel liefe damit im Kern auf den Austausch eines Stylesheets hinaus - technisch deutlich einfacher als eine komplette Neuprogrammierung der Oberfläche. Als Beispiel nennt der Artikel das kantige, dunkle Interface-Design des Cybertruck, das bereits existiert und sich prinzipiell auch anderen Modellen wie Model 3, Y, S oder X anbieten ließe.

Mehr als nur Optik: Kontrast und Barrierefreiheit

Über die reine Ästhetik hinaus argumentiert das Konzept auch mit praktischem Nutzen: Ein Hochkontrast-Design würde die Ablesbarkeit bei starker Sonneneinstrahlung verbessern, größere Bedienflächen und fettere Schriften kämen Menschen mit Seheinschränkungen oder motorischen Einschränkungen zugute. Beides sind Anliegen, die in der Diskussion um Fahrzeug-Displays generell häufiger auftauchen, da große Touchscreens physische Knöpfe zunehmend ersetzen.

Was Tesla bereits bietet - und was fehlt

Ganz ohne Personalisierung lässt Tesla seine Kunden schon heute nicht: Mit dem Sommer-Update 2026.26 können Nutzer eigene Custom Wraps direkt per Smartphone-Foto auf die animierte Fahrzeugdarstellung im Bildschirm hochladen, dazu kommen wählbare Lock Sounds und saisonale Spielereien wie ein Santa Mode zu Weihnachten. Ein echtes UI-Theme, das Farben, Kontrast und Layout der Bedienoberfläche selbst verändert, gehört bislang nicht dazu - eine offizielle Ankündigung von Tesla dazu gibt es nicht, das Konzept bleibt ein Vorschlag aus der Community.

Einordnung für deutsche Leser

Für Halter in Deutschland wäre eine Theme-Funktion ein reines Software-Update ohne Zusatzkosten, wie es Tesla bei Personalisierungs-Features bislang üblicherweise handhabt. Wer sich mehr Individualisierung wünscht, kann das Thema über die Tesla-App per Feedback-Funktion an den Hersteller melden - genau darüber sind in der Vergangenheit bereits andere Community-Wünsche wie die Wrap-Funktion tatsächlich in Software-Updates gelandet.

Quelle: Not a Tesla App, ergänzt um Recherchen bei Tesla Oracle, abgerufen am 23. August 2026.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: Not a Tesla App. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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