Tesla's 2026.26 Sommer Update lässt Video-Meetings zu
Kurz gesagt: Mit dem Sommer-Update 2026.26 gewährt Tesla dem eingebauten Browser Zugriff auf die Innenraumkamera und das Mikrofon, sodass Videokonferenz-Dienste wie Google Meet, Microsoft Teams, Discord und X Spaces direkt im Fahrzeug funktionieren. Die Funktion ist bislang nur für Modelle mit AMD-Ryzen-Prozessor verfügbar, ältere Fahrzeuge mit Intel-Chip bleiben außen vor. Ob die Nutzung während der Fahrt technisch eingeschränkt ist, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Symbolbild: KI-generiert
Videotelefonie aus dem Auto klang lange nach einer Ankündigung, auf die niemand eine konkrete Umsetzung erwartete. Tesla-Chef Elon Musk hatte In-Car-Videokonferenzen wiederholt in Aussicht gestellt, ohne dass daraus eine fertige Funktion wurde. Mit dem Sommer-Update 2026.26 ändert sich das nun, wie das Portal Not a Tesla App berichtet.
Statt einer eigenen Tesla-App für Videocalls hat sich der Hersteller für einen einfacheren Weg entschieden: Der im Fahrzeug eingebaute Webbrowser bekommt Zugriff auf die Innenraumkamera und das Mikrofon - dieselbe Kamera, die bisher etwa für die Fahrerüberwachung genutzt wird. Damit lassen sich laut dem Bericht gängige Videokonferenz-Dienste direkt im Auto nutzen, genannt werden ausdrücklich Google Meet, Microsoft Teams, Discord und X Spaces. Die Freigabe ist dabei nicht auf Kommunikations-Apps beschränkt - grundsätzlich kann jede Webseite, die Kamerazugriff anfordert, diesen erhalten, ähnlich wie man es von Berechtigungsabfragen im Chrome-Browser am Computer kennt. Nutzer sollen dabei wählen können, ob sie den Zugriff nur einmalig oder dauerhaft erlauben.
Automatischer Zoom auf den Fahrer
Eine praktische Zusatzfunktion: Der Kamera-Feed soll sich laut dem Bericht automatisch anpassen und den Fahrer mittig ins Bild zoomen und zuschneiden - ein Detail, das klassische Videocall-Situationen im engen Innenraum erleichtern soll.
Nicht für jedes Modell
Wichtig für Bestandskunden: Die Funktion ist laut dem Bericht ausschließlich für Fahrzeuge mit AMD-Ryzen-Prozessor verfügbar. Ältere Tesla-Modelle mit Intel-basierter Recheneinheit unterstützen die Kamera-Freigabe demnach nicht. Ob und wie Tesla die Nutzung während der Fahrt einschränkt - etwa auf geparkte Fahrzeuge -, wird in der Quelle nicht konkret benannt; der Bericht merkt dazu lediglich an, dass ein Arbeitsgespräch während der Fahrt ohnehin kaum wünschenswert sei. Wer selbst ausprobieren will, ob die eigene Kamera-Berechtigung sinnvoll gesetzt ist, findet die Einstellung im Browser-Menü des Fahrzeugs - ein guter Moment, um bei der Gelegenheit gleich zu prüfen, welchen Webseiten dauerhafter Zugriff auf Kamera und Mikrofon im eigenen Auto erlaubt ist.