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Tesla-Robotaxi knackt 380.000 unbeaufsichtigte Meilen – Frankreich blockiert die FSD-Zulassung

Kurz gesagt: Kurz gesagt: Tesla meldet 380.000 unbeaufsichtigte Robotaxi-Meilen und testet schon FSD v15 – doch Frankreich blockiert die EU-Zulassung, und in Deutschland prüft das KBA weiterhin ohne festen Termin.

Tesla-Robotaxi knackt 380.000 unbeaufsichtigte Meilen – Frankreich blockiert die FSD-Zulassung

Symbolbild: KI-generiert

Tesla hat am 23. Juli 2026 seine Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt – und dabei gleich mehrere handfeste Neuigkeiten zum autonomen Fahren nachgereicht. Während in den USA die Robotaxi-Flotte einen Meilenstein knackt und schon die nächste FSD-Version im Alltag testet, bremst ausgerechnet Frankreich die europäische Zulassung. Für deutsche Tesla-Fahrer bleibt die Lage unterdessen: abwarten.

Fakt: Robotaxi wächst schneller als erwartet

Laut Tesla-KI-Chef Ashok Elluswamy hat die Robotaxi-Flotte inzwischen mehr als 380.000 Meilen komplett unbeaufsichtigt zurückgelegt – ohne nennenswerte Unfälle. Aktuell läuft der Dienst in sieben US-Regionen, unter anderem Austin, Bay Area, Dallas, Houston, Miami sowie seit dieser Woche neu Orlando und Tampa. Als nächste Städte nannte Tesla Las Vegas und Phoenix; für Nevada wurden bereits Genehmigungen für 5.000 Fahrzeuge beantragt, zusätzlich läuft ein Test in New Orleans. Musk selbst sprach von einem Wachstum der gefahrenen Meilen von „mehr als 10 Prozent pro Woche“. Noch fahren fast ausschließlich umgerüstete Model Y, der eigens entwickelte Cybercab soll die Flotte künftig übernehmen – erste Testfahrten für Tesla-Mitarbeiter laufen bereits am Werk in Texas.

Fakt: FSD v15 fährt schon mit – aber noch nicht bei uns

Parallel bestätigte Tesla, dass ein Teil der Robotaxi-Flotte bereits mit frühen Versionen der kommenden FSD-Generation v15 unterwegs ist – einer Software mit rund zehnmal so vielen Parametern wie die aktuelle Version. Für Privatkunden soll v15 laut Tesla „später in diesem Jahr oder Anfang nächsten Jahres“ kommen, allerdings ausschließlich für die neuere Hardware 4 – ältere Fahrzeuge mit Hardware 3 gehen weiterhin leer aus. Auf der Abo-Seite wächst das Geschäft ebenfalls: 1,48 Millionen aktive FSD-Nutzer weltweit, ein Plus von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr, mit einer Aufnahmequote von 15,2 Prozent bei Neuauslieferungen in Nordamerika.

Fakt: Frankreich sagt Nein – Musk poltert zurück

Während sich die USA im Autonomie-Tempo überschlagen, bremst Europa. Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot lehnte eine Zulassung von FSD (Supervised) in seiner aktuellen Form ab: Das System erlaube in dichtem Verkehr Geschwindigkeitsüberschreitungen und biete bei komplexen Manövern wie Spurwechseln oder Kreisverkehren zu wenig Kontrolle über die Fahreraufmerksamkeit. Musk konterte auf X, die Verzögerung koste Menschenleben, und verwies auf teslaeigene Unfallstatistiken. Bereits zugelassen ist FSD (Supervised) in den Niederlanden seit April, gefolgt von Litauen, Estland, Dänemark und Belgien – Frankreich und Österreich bleiben vorerst zurückhaltend.

Und Deutschland?

Hierzulande prüft das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) derzeit in technischen Ausschusssitzungen die Vereinbarkeit mit Straßenverkehrsrecht, Haftungsfragen und den zulässigen Einsatzbereichen. Branchenmedien berichten von für Mitte Juli angesetzten Testfahrten in Berlin, München und Hamburg sowie einem möglichen EU-weiten Abstimmungstermin am 6. Oktober 2026 – das sind zum jetzigen Zeitpunkt unbestätigte Berichte, keine offiziellen Zusagen von Tesla oder dem KBA. Und selbst nach einer Zulassung bliebe es beim „Supervised“-Modus: Der Fahrer trägt weiter die volle Verantwortung, das ist etwas anderes als der Robotaxi-Betrieb in den US-Städten. Ich fahre selbst den Enhanced Autopilot (EAP) meines Model Y – die Ausscher- und Überholfunktion auf der Autobahn –, nicht FSD; wer wissen will, wie sich echtes FSD im US-Alltag anfühlt, findet bei YouTubern wie TeslaTobi, der es dort selbst testet, einen guten Eindruck.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: Not a Tesla App. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.

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