Tesla Roadster: Stunts per Befehl und Looping-Track
Kurz gesagt: Elon Musk sagt, Besitzer des neuen Tesla Roadster könnten das Auto bitten, die Stunts der Premiere eigenständig auszuführen. Dazu soll am Texas-Hauptsitz ein Looping-Track entstehen. Konkrete Termine, Technik und Zulassung nennt Musk nicht.
Symbolbild: KI-generiert
Nach der Roadster-Premiere vom 15. Oktober bei Waco in Texas legt Elon Musk nach: Am 17. Oktober schrieb er auf X, Besitzer könnten den Roadster bitten, die Stunts der Vorstellung selbst auszuführen – das Auto sei „sentient“, also eine Art wahrnehmendes Wesen. Was genau er damit meint, ließ er offen. Anlass war eine Diskussion mit dem Tech-Blogger Robert Scoble, der bezweifelte, dass der Fahrer das Auto bei Steer-by-wire überhaupt noch selbst lenkt. Berichtet hat zuerst Teslarati.
Was auf der Bühne passierte
Laut Teslarati fuhr der Roadster eine gekrümmte Rampe hinauf, bis er kopfüber stand, hob mit Kaltgas-Triebwerken ab, überschlug sich und landete wieder. Dazu kommt ein Lüftersystem unter dem Wagen, dessen Sog das Auto laut Tesla kopfüber halten kann. Gelenkt wird per Steer-by-wire mit Yoke statt Lenkrad.
Looping-Track am Texas-Sitz
Musk kündigte außerdem eine „wilde“ Looping-Strecke am Texas-Hauptsitz an, verrückter als Hot Wheels. Dort sollen Besitzer ihre Roadster ausprobieren können. Größe, Standort und Eröffnung nannte er nicht.
Einordnung für deutsche Leser
Der Satz mit dem „Stunt auf Zuruf“ ist bisher eine Ankündigung per Social-Media-Post, keine Produktspezifikation. Schon vor der Show berichteten Medien wie netzwelt, dass die Vorführung wegen Sturms verschoben wurde und die Produktion erst für 2027 oder 2028 vorgesehen ist. Laut Teslarati ist das Auto nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen, die Raketen-Variante gibt es nur auf Einladung. Berichten zufolge entwickelt Tesla parallel einen straßenzulässigen Standard-Roadster; für Deutschland dürften Lärm, Druckbehälter und der Schutz Umstehender zentrale Hürden sein – das ist eine Einschätzung, keine Tesla-Aussage.
Mit FSD hat das Ganze nur mittelbar zu tun: Wie weit die Fahrautomatisierung bei solchen Manövern geht, hat Tesla nicht erklärt. Unabhängige Messwerte oder Benchmarks gibt es nicht, auch zum Zeitplan des Stunt-Modus fehlt jede Angabe. Wer sich für den Roadster interessiert, sollte vor allem die Quartalszahlen am 21. Oktober beobachten, bei denen Tesla Fragen von Anlegern beantwortet.
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