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Tesla Roadster bei SpaceX: Fusionsgerüchte nehmen zu

Kurz gesagt: Der neue Roadster wurde am SpaceX-Hauptquartier in Hawthorne gesichtet, knapp zwei Wochen nach der Enthüllung. Die Technik stammt teils von SpaceX. Beide Firmen haben Ausschüsse, die eine Fusion prüfen, entschieden ist nichts.

Tesla Roadster bei SpaceX: Fusionsgerüchte nehmen zu

Symbolbild: KI-generiert

Der neue Tesla Roadster ist am SpaceX-Hauptquartier in Hawthorne (Kalifornien) aufgetaucht. Fotos der SpaceX-Ingenieurin Deanna Rice auf X zeigen das Auto im Freien neben der Falcon-9-Booster-Attrappe B1019, dem ersten orbitalen Booster, der 2015 sicher landete. Zuerst berichtete Teslarati darüber.

Warum der Besuch mehr ist als ein Fototermin

Die Enthüllung des Roadsters fand am 15. Oktober bei Waco in Texas statt, nach einer wetterbedingten Verschiebung um zwei Wochen. Das Auto sprang dabei von einer Rampe. Möglich machen das Kaltgas-Triebwerke mit Drucktanks, wie sie SpaceX von der Falcon 9 kennt. Laut Tesla beschleunigt die Thrust-Version in unter 0,9 Sekunden auf 100 km/h, die Rocket-Version in unter 0,59 Sekunden. Diese Angaben stammen vom Hersteller, unabhängige Messungen gibt es nicht. Die Rocket-Version ist nicht für öffentliche Straßen zugelassen. Die Reservierung kostet 50.000 US-Dollar, die Produktion soll 2028 beginnen.

Fusion: Was bekannt ist

Auf der Q3-Telefonkonferenz von SpaceX am 20. Oktober bestätigte Elon Musk, dass beide Verwaltungsräte Sonderausschüsse unabhängiger Direktoren gebildet haben, die einen Zusammenschluss prüfen. Musk nannte eine Fusion „eine gute Idee“, betonte aber, die Entscheidung liege bei den Ausschüssen. Er selbst sei befangen und nehme nicht teil. Laut Berichten gibt es noch keine Einigung auf Bedingungen. Jede Transaktion bräuchte die Zustimmung der Aktionäre und würde streng von Aufsichtsbehörden geprüft. Analysten sind optimistisch: Dan Ives hält eine Fusion bis Ende 2027 für etwa 80 Prozent wahrscheinlich, Barclays erwartet eine Ankündigung binnen Wochen. Das sind Einschätzungen, keine Fakten.

Einordnung für Leser

Für Tesla-Fahrer in Deutschland ändert sich kurzfristig nichts: Der Roadster kommt frühestens 2028, und eine Fusion hätte auf Software wie FSD zunächst keine spürbaren Folgen. Interessant ist die Richtung. Tesla und SpaceX arbeiten bei Technik und Personal offenbar enger zusammen, als es die getrennten Firmen vermuten lassen. Anleger sollten das Thema beobachten, Käufer müssen sich vorerst nicht darauf einstellen. Wir bleiben dran, sobald es Belege über Bedingungen gibt.

Quellen: Teslarati, Fox Business.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: Teslarati. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
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