Tesla Model 3 Facelift geleakt: Schwarzer Dachhimmel und größeres Display für 2026
Kurz gesagt: Aus Tesla-eigenen Konfigurator- und Ersatzteil-Daten ist ein Interieur-Update für das Model 3 (Baujahr 2026, zunächst EU und Asien-Pazifik) aufgetaucht: ein schwarzer Alcantara-ähnlicher Dachhimmel statt des bisherigen hellen Stoffhimmels sowie ein größeres 16-Zoll-QHD-Display (2560×1440) statt des aktuellen 15,4-Zoll-Screens mit HD-Auflösung. Beide Bauteile sind vom Model Y bekannt. Bestätigt hat Tesla nichts, mehrere unabhängige Fachmedien berichten aber übereinstimmend über dieselben Code-Funde - erste Auslieferungen mit dem Update werden laut den Berichten in Kürze in Giga Shanghai erwartet.
Bild: KI-generiert
Wer heute ein Model 3 kauft, bekommt ein solides, aber an zwei Stellen inzwischen leicht angestaubtes Interieur: einen hellen Stoff-Dachhimmel, der nach ein paar Jahren fleckig wirkt, und einen 15,4-Zoll-Bildschirm, der neben dem größeren, schärferen Screen im Model Y kleiner erscheint. Genau diese zwei Punkte sollen laut einem aktuellen Leak mit einem Update für den Modelljahrgang 2026 verschwinden.
Was konkret geleakt ist
Der Fund stammt nicht aus einem offiziellen Tesla-Statement, sondern aus Backend-Daten: In Konfigurator-Assets und im internen Elektronik-Teilekatalog wurde eine neue Innenraum-Variante namens „IN3PB“ entdeckt - ein dunkler, Alcantara-ähnlicher Dachhimmel, der optisch dem bereits beim Model Y eingeführten Design entspricht. Parallel taucht dort erstmals das Bauteil „Display_16_QHD“ für das Model 3 auf, bislang exklusiv dem Model Y vorbehalten: ein 16-Zoll-Bildschirm mit 2560×1440 Pixeln (QHD) statt bisher 15,4 Zoll mit 1920×1200 Pixeln (HD). Zuerst berichtet hatte das Portal carveeta.com, unabhängig bestätigt unter anderem von Not a Tesla App und weiteren US-Fachmedien, die sich auf dieselben Konfigurator- und Teilekatalog-Funde beziehen.
Wichtig: Noch ein Gerücht, kein bestätigtes Facelift
Tesla selbst hat sich zu keinem der beiden Punkte offiziell geäußert. Die Quellen sind Reverse-Engineering von Code und Bauteil-Listen durch Nutzer, kein Presse-Announcement - ein Zeitplan mit festem Startdatum existiert bislang nicht. Die Berichte gehen davon aus, dass mehrere Fahrzeuge des Jahrgangs 2026 bereits für die Produktion vorgesehen sind und Giga Shanghai als erstes Werk die neue Innenausstattung ausliefert, weil die entdeckten Daten zunächst nur für EU- und Asien-Pazifik-Konfigurationen auftauchen. Ob und wann US-Modelle folgen, ist offen.
Was das aktuelle Model 3 schon kann - und warum Warten sich meist nicht lohnt
Wer heute kauft, verzichtet auf keine sicherheitsrelevante oder fahrdynamische Neuerung, sondern lediglich auf zwei Komfort- und Optik-Details. Der bestehende 15,4-Zoll-Screen liefert weiterhin scharfe Darstellung für Navigation, Kamera-Ansichten und Spiele; ein Dachhimmel in dunklerer Farbe lässt sich zudem mit handelsüblichen Bezügen nachrüsten, ohne auf einen neuen Modelljahrgang zu warten. Wer sich ohnehin für ein E-Auto aus dem aktuellen Angebot interessiert, findet einen Überblick über Modelle, Preise und Ladeoptionen in unserer E-Auto-Rubrik. Für alle, die konkret ein Model 3 aus der laufenden Serie erwägen: Ein Facelift-Gerücht ohne festen Termin ist selten ein guter Grund, eine bereits geplante Anschaffung zu verschieben - Tesla hat in der Vergangenheit wiederholt Zeiträume zwischen ersten Code-Funden und tatsächlicher Auslieferung verstreichen lassen, die deutlich länger waren als „in Kürze“.
- Wallbox 2026: 11 kW, Förderung und Laden mit eigenem Solarstrom (kostet nichts)
- Continental AllSeasonContact 2 am Model Y: 3 % Reichweite weg (aus der Praxis)
- E3/DC edsn: die bidirektionale Wallbox, die das E-Auto zum Hausspeicher macht (vor dem Kauf)
- Alle unsere Tests zu E-Mobilität und Wallboxen (Übersicht)