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Tesla hat noch immer keinen Plan für Hardware-3-Besitzer, denen FSD versprochen wurde

Kurz gesagt: Kurz gesagt: Tesla hat für rund 4 Millionen Fahrzeuge mit dem alten Hardware-3-Computer weiterhin keinen konkreten Upgrade-Plan – nur unverbindliche Optionen für „irgendwann“.

Tesla hat noch immer keinen Plan für Hardware-3-Besitzer, denen FSD versprochen wurde

Symbolbild: KI-generiert

Auf dem Q2-2026-Earnings-Call von Tesla stellte ein Analyst die Frage, die seit Jahren im Raum steht: Bekommen Fahrzeuge mit dem älteren Hardware-3-Computer (HW3) endlich die Hardware, um Full Self-Driving (FSD) in seiner vollen Form auszuführen – so, wie Tesla es beim Kauf versprochen hatte? Elon Musks Antwort blieb erneut vage: Es würde „Sinn machen“ und „irgendwann finanziell sinnvoll sein“, Fahrzeuge unterhalb von Hardware 4 aufzurüsten. Einen Zeitplan oder Kosten nannte er nicht.

Drei Optionen, null Zusagen

Musk skizzierte immerhin mögliche Upgrade-Pfade: ein Wechsel auf Hardware 4, auf eine verbesserte AI4-Variante (Produktionsstart frühestens Mitte 2027 geplant) oder auf den künftigen AI5-Chip, der aber zunächst für Teslas Optimus-Roboter reserviert sein soll und selbst „hoffentlich“ erst später 2027 verfügbar wird. Betroffen sind laut Schätzungen rund vier Millionen Fahrzeuge weltweit – Tesla hatte seit 2016 versprochen, dass alle Autos „die gesamte Hardware“ für vollautonomes Fahren bereits eingebaut hätten. Musk selbst räumte später ein, dass Hardware 3 dazu schlicht nicht in der Lage ist.

Was das für deutsche Tesla-Fahrer bedeutet

In Deutschland ist FSD ohnehin noch nicht zugelassen – ich fahre selbst nur den Enhanced Autopilot (EAP), die Autobahn-Ausscher- und Überholfunktion, nicht FSD. Trotzdem betrifft diese Meldung auch hiesige Besitzer älterer Modelle: Wer zwischen 2019 und etwa 2023 ein Model 3, Model S oder Model X gekauft hat, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit Hardware 3 verbaut. Sollte FSD eines Tages – frühestens nach der nächsten EU-Abstimmung im Oktober – auch in Deutschland freigegeben werden, könnten genau diese Fahrzeuge trotz bezahltem FSD-Paket außen vor bleiben, bis Tesla ein konkretes Hardware-Upgrade anbietet. Der Fall zeigt ein wiederkehrendes Muster: Tesla verkauft eine Fähigkeit heute, liefert die technische Grundlage aber erst Jahre später nach – wenn überhaupt. Für alle, die aktuell über den Kauf eines gebrauchten Tesla mit älterem Hardware-Stand nachdenken, ist das ein Punkt, den man kennen sollte, bevor man auf eine spätere FSD-Freigabe spekuliert.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: Electrek. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.

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