🚗 E-Auto-News

Tesla: Model Y vorn, FSD heißt in Europa jetzt TAD

Kurz gesagt: Tesla kam im September in Deutschland auf 12.552 Neuzulassungen, das Model Y war mit 8.038 Fahrzeugen das meistverkaufte Elektroauto. Parallel firmiert FSD Supervised in Europa als Tesla Assisted Driving (TAD); eine EU-Zulassung ist frühestens 2027 realistisch.

Tesla: Model Y vorn, FSD heißt in Europa jetzt TAD

Symbolbild: KI-generiert

Teslas Deutschland-Geschäft hat sich binnen eines Jahres gedreht: Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden im September 12.552 Tesla neu zugelassen, nach 3.404 im September 2025. Das Model Y war mit 8.038 Fahrzeugen das meistverkaufte Elektroauto des Monats. Über die ersten neun Monate liegt es mit 29.464 Zulassungen allerdings noch knapp hinter dem Skoda Elroq mit 30.845. Aus dem Jahresplus von rund 200 Prozent lässt sich nur begrenzt ein Trend ablesen: Quartalsende und die E-Auto-Prämie verzerren die Zahlen, im August waren es nur 3.034 Fahrzeuge. Weltweit sanken Teslas Auslieferungen im dritten Quartal um 2 Prozent.

FSD heißt in Europa jetzt TAD

Der Fahrassistent „FSD Supervised“ trägt in Europa den Namen Tesla Assisted Driving (TAD). Hintergrund sind Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium: Der Name „Full Self-Driving“ weckt den Eindruck, das Auto fahre selbstständig, obwohl der Fahrer jederzeit verantwortlich bleibt. Nach Berichten, die teslamag.de und englischsprachige Tesla-Portale wiedergeben, knüpft Berlin seine Unterstützung an eine Grenze: TAD soll Tempolimits höchstens um 10 Prozent überschreiten. Acht europäische Staaten haben bereits Ausnahmen erteilt. Eine EU-weite Zulassung könnte spätestens 2027 kommen. Eine offizielle Bestätigung von Tesla oder der EU zur Umbenennung haben wir nicht gefunden.

Was sonst noch war

Das Software-Update 2026.38.3 bringt einen Halloween-Modus: Das Auto erscheint auf dem Display als Gespenst unter einem Laken, Fußgänger als Skelette. Er läuft nur auf Fahrzeugen mit AMD-Ryzen-Infotainment. In den USA sind alle neu bestellten Model 3 und Model Y für Vehicle-to-Home geeignet; nötig sind eine Powerwall für rund 8.000 Dollar und ein Wall Connector. In Deutschland ist das bislang kein Angebot.

Einordnung

Für Käufer ändert die Umbenennung zunächst nichts: Die Funktion bleibt ein Assistenzsystem mit Aufsichtspflicht. Die Zahlen zeigen, dass die Nachfrage in Deutschland zurück ist, aber auch, wie stark Förderung und Stichtage sie bewegen. Ob 2027 wirklich die EU-Freigabe kommt, ist offen.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: teslamag.de. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
Passend dazu aus unseren Tests
🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

SmartHome Kompass bei Google folgen · alle Nachrichten

← Alle E-Auto-News