🚗 E-Auto-News

Schwarzfahrer 🚗 Tesla-Fahrer knacken Full-Self-Driving-Sperre

Kurz gesagt: Die Polizei in Seoul hat 80 Tesla-Besitzer an die Staatsanwaltschaft übergeben, weil sie die regionale Sperre von Full Self-Driving mit selbstgebauten oder importierten Geräten umgingen. Es drohen bis zu zwei Jahre Haft oder bis zu 20 Millionen Won Geldstrafe. Unfälle durch die Umgehung sind laut Polizei bislang nicht bekannt.

Schwarzfahrer 🚗 Tesla-Fahrer knacken Full-Self-Driving-Sperre

Symbolbild: KI-generiert

Ein Auto fahren zu lassen, das dafür gar nicht zugelassen ist: Genau das wirft die Polizei in Seoul 80 Tesla-Besitzern vor. Sie sollen die Software-Sperre von Full Self-Driving (FSD) mit Zusatzgeräten ausgehebelt haben, obwohl die Funktion in Südkorea für ihre Fahrzeuge nicht freigegeben ist.

Was bisher bekannt ist

Nach Berichten von heise online, Electrek und der Korea JoongAng Daily hat die Polizei 80 Beschuldigte ohne Festnahme an die Staatsanwaltschaft übergeben, 21 Entsperrgeräte wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen laufen seit April 2026 und gehen auf Hinweise des Verkehrsministeriums zurück. Einige Beschuldigte kauften ihr Gerät im Ausland, ein Beschuldigter bezog es laut heise aus Europa. Ein IT-Fachmann baute seines selbst, die Anleitung stammt demnach von der Plattform GitHub. Manche tauschten sich in Online-Foren auch darüber aus, wie sich die Nutzung im Fahrzeug nicht protokollieren lässt.

Wie die Geräte genau arbeiten, nennt die Polizei nicht. Beobachter vermuten anhand eines freigegebenen Fotos einen Anschluss am CAN-Bus, dem internen Datennetz des Autos. Das ist eine Vermutung, keine bestätigte Tatsache.

Warum es überhaupt eine Sperre gibt

FSD ist in Südkorea nur für Model S, Model X und den Cybertruck freigegeben. Diese Fahrzeuge kommen aus den USA und brauchen dank eines Freihandelsabkommens keine eigene koreanische Sicherheitszertifizierung. Model 3 und Model Y werden in China gebaut, fallen nicht unter das Abkommen und haben deshalb keine FSD-Freigabe. Die regionalen Sperren betreffen damit die große Mehrheit der Teslas im Land.

Es drohen bis zu zwei Jahre Haft oder bis zu 20 Millionen Won Geldstrafe, rund 13.400 Euro. Die Polizei warnt vor einem Sicherheitsrisiko: Im illegalen Betrieb könne FSD Verkehrssituationen falsch erkennen oder anders reagieren als vom Fahrer beabsichtigt. Unfälle durch die Umgehung sind laut Electrek bislang nicht bekannt.

Was das für Sie in Deutschland bedeutet

Auch hierzulande ist die Lage heikel. Nach Angaben von electrive hat die niederländische Behörde RDW FSD (Supervised) im April 2026 zugelassen, Deutschland hat diese Genehmigung bis Ende September aber nicht übernommen, eine EU-weite Abstimmung wird frühestens im Dezember erwartet. Ob sich daran seit Ende September etwas geändert hat, konnten wir nicht belegen.

Unser Rat: Finger weg von Bastelgeräten, die Sperren aufheben. Wer in die Fahrzeugelektronik eingreift, riskiert Probleme mit Betriebserlaubnis und Versicherung. Und selbst die legale Version bleibt ein Assistenzsystem auf Stufe 2: Der Fahrer ist jederzeit verantwortlich, auch wenn Tesla langfristig volle Autonomie verspricht. Wir beobachten das Thema und berichten, sobald FSD in Deutschland offiziell erlaubt ist.

Quelle & Einordnung: Anlass dieser Meldung: heise Elektromobilität. Text, Bewertung und Bild sind unsere eigene, unabhängige Einordnung – wir geben keine fremden Inhalte im Wortlaut wieder.
Passend dazu aus unseren Tests
🤖 Transparenz: Recherche und Text dieser Meldung entstehen mit KI-Werkzeugen. Themenauswahl, Einordnung und Veröffentlichung verantwortet die Redaktion – verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Jörg Schock.

SmartHome Kompass bei Google folgen · alle Nachrichten

← Alle E-Auto-News