Renault Mégane E-Tech: Ein Akku, ein Motor, ab 34.990 Euro
Kurz gesagt: Renault streicht beim Mégane E-Tech die Auswahl zusammen: ein 67-kWh-LFP-Akku, ein 218-PS-Motor, zwei Linien. Die WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 494 Kilometern, von 15 auf 80 Prozent lädt er in rund 24 Minuten. Der Einstieg kostet 34.990 Euro (Techno), die Linie Esprit Alpine 37.990 Euro.
Symbolbild: KI-generiert
Wer heute ein Elektroauto konfiguriert, klickt sich oft durch Akkugrößen, Leistungsstufen und Paketlisten. Renault geht beim überarbeiteten Mégane E-Tech den umgekehrten Weg: Es gibt nur noch eine Batterie, einen Antrieb und zwei Ausstattungslinien. Wie SmartDroid berichtet, ist die neue Version inzwischen im Konfigurator verfügbar.
Die Eckdaten im Überblick
Unter dem Blech steckt ein 67-kWh-Akku mit LFP-Zellchemie (Lithium-Eisenphosphat). Laut Hersteller reicht das für bis zu 494 Kilometer nach WLTP, der Normverbrauch liegt bei 16,5 kWh auf 100 Kilometer. Am Schnelllader dauert es von 15 auf 80 Prozent etwa 24 Minuten – das sind laut GoingElectric rund 25 Prozent weniger als beim Vorgänger. Die maximale DC-Ladeleistung nennt Renault bislang nicht. Der Motor leistet 160 kW (218 PS) und 300 Newtonmeter, der Sprint auf 100 km/h dauert 7,6 Sekunden. Zuhause lädt das Auto serienmäßig mit 11 kW Wechselstrom, optional gibt es ein bidirektionales 22-kW-Ladegerät.
Zwei Linien, zwei Preise
Die Basis heißt Techno und kostet 34.990 Euro. Schon sie bringt ein 12-Zoll-Infotainment mit Google-Diensten (Android Automotive), einen Routenplaner für E-Autos, Rückfahrkamera, beheiztes Lenkrad und 19-Zoll-Räder mit. Die Linie Esprit Alpine für 37.990 Euro ergänzt unter anderem Massagesitze, ein Harman-Kardon-Soundsystem, eine 360-Grad-Kamera und weitere Assistenten, wie die Berichte von meinauto.de und anderen Fachportalen zeigen.
Was das für Käufer bedeutet
Der Vorteil der Verschlankung liegt auf der Hand: Wer den Mégane will, muss nicht mehr zwischen kleinem und großem Akku abwägen und sich auch nicht durch Zubehörpakete arbeiten. Der Preis ist die Gegenseite – ein günstiges Einstiegsmodell mit kleinerer Batterie gibt es nicht mehr. SmartDroid verweist darauf, dass sich der Preis mit maximaler Förderung unter 30.000 Euro drücken lasse. Das lässt sich nicht pauschal bestätigen: Ob und in welcher Höhe es für Privatkäufer eine Förderung gibt, hängt von den aktuellen Programmbedingungen und dem Haushaltseinkommen ab. Vor dem Kauf lohnt deshalb der Blick auf die offiziellen Förderseiten und ein Angebot vom Händler.
Für Menschen mit eigener Wallbox oder Solaranlage ist die bidirektionale Option interessant: Sie macht das Auto grundsätzlich zum Pufferspeicher fürs Haus. Wie viel diese Funktion extra kostet und ab wann sie in Deutschland nutzbar ist, haben wir bei den Quellen nicht gefunden.
Quelle: SmartDroid, ergänzt um eigene Recherche bei GoingElectric und meinauto.de.
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