Mercedes VLE jetzt mit Allrad und günstigerem Einstieg
Kurz gesagt: Mercedes-Benz bietet den elektrischen Van VLE nun zusätzlich als Allradvariante VLE 400 4MATIC mit 310 kW Leistung und bis zu 654 Kilometern WLTP-Reichweite an, die bis zu 2,5 Tonnen ziehen kann. Gleichzeitig wird die Basisversion VLE 300 günstiger, weil bisher verpflichtende Sonderausstattung jetzt optional ist. Ein neues Advanced-Paket mit 19-Zoll-Rädern ergänzt das Angebot.
Symbolbild: KI-generiert
Mercedes-Benz erweitert die Modellpalette seines elektrischen Vans VLE um eine Allradversion: Der VLE 400 4MATIC ist ab sofort bestellbar und tritt als leistungsstärkste Variante der Baureihe an. Der Antrieb leistet 310 kW und beschleunigt den Van laut Hersteller in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die 115-kWh-Batterie ermöglicht nach WLTP-Norm eine Reichweite von bis zu 654 Kilometern. Mit Allradantrieb darf der VLE 400 4MATIC zudem Anhänger mit bis zu 2,5 Tonnen Gewicht ziehen - für einen Elektro-Van ein Wert, der bislang eher Ausnahme als Regel war.
Die Preise für den Allradler beginnen laut mehreren Fachmedien bei rund 78.452 Euro brutto für die Fünfsitzer-Variante, die Sechssitzer-Version liegt bei etwa 78.909 Euro. Parallel zur neuen Topversion hat Mercedes auch am Einstieg gedreht: Die Basisvariante VLE 300 wird günstiger, weil bislang verpflichtende Sonderausstattungspakete nun optional sind. Der Fünfsitzer startet dadurch bei rund 70.735 Euro, das sind laut Berichten rund 7.000 Euro weniger als beim ursprünglichen Marktstart.
Auch bei der Ausstattung tut sich etwas: Mit dem neuen Advanced-Paket stehen jetzt insgesamt vier Ausstattungslinien zur Wahl. Es bringt unter anderem schwarz glänzend gedrehte 19-Zoll-Leichtmetallräder im Fünf-Speichen-Design sowie getönte Heckscheiben mit. Optional bleiben außerdem eine Komfort-Federung und AC-Laden mit bis zu 11 kW verfügbar.
Für Käufer bedeutet die Neuaufstellung mehr Auswahl an beiden Enden der Preisskala: Wer auf Allrad und Anhängelast angewiesen ist, bekommt mit dem 400 4MATIC erstmals eine passende Variante, während der günstigere Basis-Einstieg den VLE auch für preissensiblere Familien interessanter macht, die bislang vor der ursprünglichen Preisliste zurückschreckten.
Quelle: Golem.de, ergänzend Mobiflip und Mercedes-Fans.de.
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