ID. Tiguan: VW zeigt den ID.4-Nachfolger am 9. Oktober
Kurz gesagt: Volkswagen präsentiert den ID. Tiguan am 9. Oktober 2026. Er löst den ID.4 ab, nutzt die überarbeitete MEB+-Plattform und bekommt wieder physische Bedienelemente. Verbindliche Zahlen zu Batterie, Reichweite und Preis nennt VW bisher nicht.
Symbolbild: KI-generiert
Volkswagen macht ernst: Der ID. Tiguan wird am 9. Oktober 2026 vorgestellt. Ein früher kursierender Termin Ende September stimmte laut Berichten nicht. Der Wagen ist der Nachfolger des ID.4 und soll das letzte neue Elektroauto der Marke in diesem Jahr sein. Erstmeldung: Smartdroid.
Was bisher feststeht
Der ID. Tiguan ist kein Neubau auf weißem Blatt, sondern ein tiefgreifend überarbeiteter ID.4 auf Basis der MEB+-Plattform mit 400-Volt-Architektur. Sichtbar ändert sich das Design: Es soll deutlich klassischer wirken und näher am bekannten Tiguan liegen als am bisherigen ID.4. Dazu kommen ein 10,25-Zoll-Kombiinstrument, ein neues Infotainment mit Android-Anbindung und, nach viel Kritik an den Touch-Flächen, wieder physische Tasten am Lenkrad sowie eigene Schalter für die hinteren Fenster. Laut vybe.ch werden außerdem One-Pedal-Driving und Vehicle-to-Load (V2L) unterstützt.
Was noch offen ist
Zu Batteriegröße, Reichweite und Preis gibt es keine offiziellen Angaben. Im Netz kursieren Zahlen: Von 85 bis 90 kWh Akku, mehr als 500 km WLTP und einem Einstiegspreis um 43.000 Euro ist die Rede, teils sogar von Zielen jenseits von 700 km. Diese Werte sind Gerüchte und widersprechen sich, bitte bis zur Premiere mit Vorsicht behandeln. Ebenfalls Spekulation: Produktionsstart in Emden im November 2026. Klar ist laut Smartdroid nur, dass es weder einen nennenswert größeren Kofferraum noch einen großen Frunk geben soll und auch keine Ladezeiten unter 25 Minuten.
Einordnung für Käufer
Wer einen ID.4 least oder kauft, sollte bis zum 9. Oktober warten, wenn keine Eile besteht: Preis, Ausstattung und Restwert des Vorgängers dürften sich danach spürbar verschieben. Wer ein Elektroauto mit Wallbox und PV-Anlage plant, achtet vor allem auf Ladeleistung und V2L. Ob der ID. Tiguan hier punktet, zeigen erst die offiziellen Daten. Wir aktualisieren, sobald VW sie nennt. Eigene unabhängige Messwerte gibt es bisher nicht; die Angaben stützen sich auf Herstellerankündigungen und Medienberichte.
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