Gerücht: Tesla soll Grok europaweit ausrollen und zur Sprach-Fernbedienung machen
Kurz gesagt: Laut einem Bericht von ElektroQuatsch soll Tesla Grok von wenigen Regionen auf ganz Europa sowie mehrere asiatische Länder ausweiten. Mit dem angeblichen Summer Update 2026.26 solle der Assistent per Sprachbefehl freihändige Anrufe, Musiksuche, Klimasteuerung und das Öffnen des Handschuhfachs erledigen können - offiziell bestätigt ist der Funktionsumfang bislang nicht.
Tesla soll den KI-Assistenten Grok einem Bericht des Portals ElektroQuatsch zufolge künftig in ganz Europa anbieten. Bislang war die Funktion auf wenige Regionen begrenzt gewesen; parallel zum Europa-Rollout sollen laut dem Bericht auch Starts in Indien, Malaysia, den Philippinen, Singapur und Thailand anstehen. Eine offizielle Bestätigung von Tesla dazu gibt es bislang nicht - die Meldung stützt sich allein auf die Quelle.
Kern der angeblichen Neuerung ist ein als Summer Update 2026.26 bezeichnetes Software-Update, mit dem Grok laut ElektroQuatsch von einem reinen Konversations-Assistenten zu einer echten Fahrzeugsteuerung werden soll. Per natürlicher Sprache sollen dann unter anderem freihändige Telefonate, das Suchen und Abspielen von Musik, die Steuerung der Klimaanlage sowie das Öffnen des Handschuhfachs möglich sein - je nach Ausstattung sollen laut dem Bericht auch Sitzheizung und Sitzbelüftung per Sprachbefehl steuerbar werden.
Was das bedeuten würde
Bislang lässt sich Grok im Tesla vor allem für Navigation in natürlicher Sprache, ortsbasierte Erinnerungen und allgemeine Unterhaltung per Aktivierungswort "Hey Grok" nutzen. Sollten die im Bericht beschriebenen Fahrzeugbefehle tatsächlich kommen, würde das den Umgang mit dem Infotainment-System spürbar verändern: Statt sich durch Touchscreen-Menüs zu klicken, würde ein einziger gesprochener Satz reichen - ein Schritt, der laut dem Bericht vor allem die Ablenkung während der Fahrt reduzieren soll.
Für die Zukunft nannte Tesla-Chef Elon Musk laut ElektroQuatsch zudem eine geplante Verzahnung von Grok mit dem Full-Self-Driving-System: Sprachbefehle wie das Anhalten oder ein Spurwechsel sollen demnach für den Herbst 2026 vorgesehen sein.
Einordnung
Solange Tesla selbst nichts offiziell bestätigt hat, bleibt der Funktionsumfang Spekulation - Softwareupdates bei Tesla verschieben sich erfahrungsgemäß häufig oder werden abweichend von ersten Ankündigungen ausgerollt. Sollte die Sprachsteuerung tatsächlich in dieser Breite kommen, wäre sie aber ein deutlicher Komfortgewinn gegenüber der bisherigen Touchscreen-Bedienung - und ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einem Auto, das sich überwiegend per Sprache statt per Menü bedienen lässt.