Fiat Panda Elektro: Preis um 15.000 Euro in Sicht
Kurz gesagt: Stellantis plant einen kleinen Fiat-Stromer in der Tradition des Panda, intern oft „Pandina“ genannt. Der Zielpreis liegt bei rund 15.000 Euro, mit besserer Ausstattung eher bei 20.000 Euro. Ein Konzept wird zum Pariser Autosalon im Oktober erwartet, in den Handel kommt das Auto je nach Bericht 2027 oder 2028.
Symbolbild: KI-generiert
Der Fiat Panda soll zurückkehren – als kleines Elektroauto. Nach Berichten, die Smartdroid unter Berufung auf die spanische Fachseite Forococheselectricos aufgreift, will Fiat ein Modell auf den Markt bringen, das „kleiner, einfacher und deutlich günstiger“ ausfällt als der aktuelle Grande Panda. Der Einstiegspreis soll unter 15.000 Euro liegen, besser ausgestattete Versionen dürften bei rund 20.000 Euro landen.
Was bisher belegt ist – und was nicht
Eine offizielle Preisliste gibt es nicht. Die 15.000 Euro gehen auf Aussagen aus dem Stellantis-Management zurück, nach französischen und italienischen Berichten ist die Zahl ein Richtwert und zum Teil inklusive staatlicher Kaufanreize gemeint. Wer in Deutschland rechnet, sollte das im Hinterkopf behalten: Eine Prämie, die den Preis in Frankreich oder Italien drückt, gilt hierzulande nicht automatisch.
Auch der Name ist nicht amtlich. Italienische Medien wie HDmotori sprechen von der „Pandina“. Ein Konzeptfahrzeug soll auf dem Pariser Autosalon (12. bis 18. Oktober 2026) gezeigt werden. Der Serienstart wird in den Berichten unterschiedlich terminiert: Italienische Quellen nannten zunächst 2027, neuere Meldungen sprechen von 2028.
Gleiche Plattform, mehrere Marken
Technisch basiert der Kleine auf der neuen E-Car-Plattform von Stellantis. Sie ist auf die geplante EU-Fahrzeugklasse für besonders kompakte, einfache Elektroautos zugeschnitten, mit weniger Auflagen für Hersteller bei Größe, Leistung und Gewicht. Dieselbe Basis nutzt Citroën für den elektrischen 2CV, der ebenfalls unter 15.000 Euro starten und 2028 kommen soll. Auto Motor und Sport nennt für ihn 3,5 bis 3,7 Meter Länge, eine LFP-Batterie und 200 bis 300 Kilometer WLTP-Reichweite – das sind Erwartungswerte, keine Herstellerzahlen. Auch für den Fiat gibt es bislang keine bestätigten Angaben zu Akku und Reichweite.
Einordnung für Käufer
Für Stadtbewohner und Zweitwagen-Haushalte wäre ein Elektroauto um 15.000 Euro ein echter Einschnitt: Heute beginnen die meisten Neuwagen mit Stecker deutlich darüber. Mit dem Citroën 2CV und dem im nächsten Jahr erwarteten VW ID. Every1 entsteht ein neues Segment, in dem Preis und Einfachheit zählen statt Reichweitenrekorde. Ob die Rechnung aufgeht, zeigt erst der deutsche Listenpreis – und der steht frühestens nach der Pariser Vorstellung fest.
Quellen: Smartdroid, HDmotori, Auto Motor und Sport sowie französische Berichte zum Pariser Salon.
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