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E-Auto mit Photovoltaik laden – wie viel sparen Sie wirklich?

Fahrleistung, Verbrauch und PV-Anteil eingeben – sofort sehen Sie Ihre Ladekosten und die Ersparnis gegenüber Netzstrom, öffentlichem Schnellladen und einem Benziner.

E-Auto-Modell wählen oder Werte eingeben

Festpreistarif: Es zählt Ihr Netzstrompreis oben. Mit einem dynamischen Tarif laden Sie das Auto smart in den günstigen Börsenstunden – meist deutlich billiger.

Strombedarf pro Jahr
Kosten mit PV-Anteil
Ersparnis ggü. Netzladen
Ersparnis ggü. Benziner

Zum Vergleich: Würden Sie alles öffentlich am Schnelllader (60 ct/kWh) laden, kostete das rund pro Jahr.

Vereinfachte Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben – ohne Lade-/Wandlungsverluste und Anschaffung.

Was kostet 100 km – je nach Ladeweg?

Richtwerte für ein E-Auto mit 18 kWh/100 km bzw. einen Benziner mit 7 l/100 km (1,80 €/l). Stand: Juni 2026.

Ladeweg / AntriebPreis pro EinheitKosten ca./100 kmHinweis
☀️ PV-Überschuss (eigenes Dach)ca. 12 ct/kWhca. 2,16 €Günstigster Weg – wenn die Sonne scheint
🏠 Netzstrom zu Hause (Festpreis)ca. 35 ct/kWhca. 6,30 €Nachts oder ohne PV
📈 Dynamischer Tarif (Tibber & Co.)ca. 26 ct/kWhca. 4,68 €Smart in günstigen Börsenstunden geladen
🔌 Öffentlich AC (Wechselstrom)ca. 45 ct/kWhca. 8,10 €Laternenparker, Parkhaus
⚡ Öffentlich DC (Schnelllader)ca. 60 ct/kWhca. 10,80 €Autobahn, Ad-hoc-Tarif
⛽ Benziner (7 l/100 km)ca. 1,80 €/lca. 12,60 €Reine Kraftstoffkosten

☀️ Noch mehr aus dem eigenen Solarstrom holen

Je mehr Sonnenstrom Sie selbst verbrauchen, statt ihn für wenige Cent einzuspeisen, desto schneller rechnet sich die Anlage. Der PV-Überschuss-Laden-Rechner zeigt, wann genug Überschuss zum Laden bereitsteht – und ein dynamischer Stromtarif macht das Netzladen in günstigen Börsenstunden zusätzlich billiger.

PV-Überschuss-Laden-Rechner Aktuelle Wallbox- & Solar-Deals

Warum PV-Laden so günstig ist

Der entscheidende Hebel ist der Preisunterschied pro Kilowattstunde. Strom aus dem Netz kostet aktuell rund 35 Cent/kWh (Stand: Juni 2026). Strom vom eigenen Dach kostet Sie dagegen nur die Stromgestehungskosten – also die über die Lebensdauer umgelegten Anlagenkosten von etwa 8 bis 14 Cent/kWh. Alternativ rechnen viele mit der Opportunität: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde, die sonst für rund 8 Cent ins Netz eingespeist worden wäre, ersetzt teuren Netzbezug. So oder so ist eigener Solarstrom die mit Abstand günstigste Energie fürs Auto.

Der zweite Hebel ist das Überschussladen. Eine PV-fähige Wallbox lädt das Auto bevorzugt mit dem Strom, der gerade übrig ist und sonst eingespeist würde. Damit das funktioniert, sollte das Fahrzeug tagsüber zu Hause stehen – etwa im Homeoffice oder am Wochenende. Steht das Auto nur nachts in der Garage, laden Sie zwar mit Netzstrom, immer noch deutlich günstiger als an jedem öffentlichen Lader.

Faustregeln zum Mitnehmen: Pro 100 km braucht ein typisches E-Auto rund 18 kWh. Bei 13.000 km im Jahr sind das etwa 2.340 kWh – ungefähr so viel, wie ein Zwei-Personen-Haushalt insgesamt verbraucht. Wer die Hälfte davon per PV-Überschuss lädt, spart gegenüber reinem Netzladen schnell mehrere hundert Euro pro Jahr. Und gegenüber einem vergleichbaren Benziner liegt die Ersparnis bei den reinen Energiekosten oft beim Drei- bis Fünffachen.

Alle Werte in diesem Rechner sind vereinfachte Schätzungen: Lade- und Wandlungsverluste, saisonale Schwankungen der PV-Erzeugung sowie Anschaffungs- und Wartungskosten bleiben außen vor. Wer es genauer wissen will, prüft mit dem PV-Überschuss-Laden-Rechner, wie viel Überschuss real anfällt, und schätzt mit dem Balkonkraftwerk-Rechner bzw. dem Stromkosten-Rechner die Erzeugung und den restlichen Haushaltsverbrauch ein. Passende Wallboxen und Solar-Angebote finden Sie auf der Deals-Seite.

Häufige Fragen zum E-Auto-PV-Laden

Wie viel spare ich, wenn ich mein E-Auto mit Solarstrom lade?

Solarstrom vom eigenen Dach kostet inklusive Anlagenabschreibung nur rund 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde, Netzstrom dagegen etwa 35 Cent. Bei 13.000 km im Jahr und 18 kWh/100 km laden Sie rund 2.340 kWh – wer die Hälfte davon per PV-Überschuss lädt, spart gegenüber reinem Netzladen rund 270 € pro Jahr. Genau das rechnet das Tool oben live für Ihre Werte aus.

Was kostet eine Kilowattstunde aus der eigenen PV-Anlage?

Die Stromgestehungskosten einer Aufdach-PV-Anlage liegen je nach Größe und Eigenverbrauch bei etwa 8 bis 14 Cent pro Kilowattstunde – über die gesamte Lebensdauer gerechnet. Alternativ können Sie mit der Opportunität rechnen: Statt für rund 8 Cent ins Netz einzuspeisen, nutzen Sie den Strom selbst. Im Rechner ist 12 Cent voreingestellt; passen Sie den Wert einfach an Ihre Anlage an.

Lohnt sich eine Wallbox mit Überschussladen?

Überschussladen lohnt sich, wenn Ihr Auto tagsüber zu Hause steht und die PV-Anlage genug Leistung liefert. Die Wallbox lädt dann nur mit dem Strom, der sonst eingespeist würde. Eine PV-fähige Wallbox kostet 500 bis 1.200 € – bei mehreren hundert Euro Ersparnis pro Jahr amortisiert sie sich oft in wenigen Jahren. Mehr dazu im PV-Überschuss-Laden-Rechner.

Rechnet sich ein E-Auto gegenüber einem Benziner?

Bei den reinen Energiekosten ja: Ein Benziner mit 7 l/100 km kostet bei 1,80 €/l rund 12,60 € pro 100 km. Ein E-Auto mit 18 kWh/100 km kostet an der heimischen Steckdose etwa 6,30 €, mit PV-Überschuss sogar nur rund 2 bis 4 € – also ein Bruchteil. Anschaffung, Wartung und Versicherung sind dabei separat zu betrachten.

Bringt ein dynamischer Stromtarif (z. B. Tibber) zusätzliche Ersparnis?

Ja – und zwar genau für den Teil, den Sie aus dem Netz laden. Bei einem dynamischen Tarif richtet sich der Preis nach der Strombörse; lädt die Wallbox das Auto automatisch in den günstigsten Stunden (meist nachts), zahlen Sie im Schnitt oft nur rund 22 bis 28 statt 35 Cent. Im Rechner oben können Sie auf „Dynamisch (Tibber & Co.)" umschalten und Ihren durchschnittlichen Ladepreis eintragen – das Tool zeigt dann, wie viel der dynamische Tarif zusätzlich zur PV-Ersparnis bringt. Wichtig: Den größten Hebel hat weiterhin der eigene Solarstrom; der dynamische Tarif senkt vor allem die Kosten in den sonnenarmen Monaten. Mehr dazu im Ratgeber Dynamische Stromtarife.