Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision – der Preis ändert sich für Sie nicht. Dies ist ein Launch-Check vor dem Verkaufsstart auf Basis der Hersteller-Ankündigung und erster Fachpresse-Berichte – ein eigener Praxistest folgt nach Auslieferung ab dem 19. August 2026.

Ein klassischer Türspion funktioniert nur, wenn jemand tatsächlich zur Tür geht und durchschaut – nachts, beim Duschen oder wenn niemand zu Hause ist, bleibt er nutzlos. Video-Türklingeln lösen das Problem seit Jahren, verlangen aber meist eine Bohrung für Schrauben oder Kabel. Genau das ist in vielen Mietwohnungen untersagt oder unerwünscht. Ring hat am 23. Juli 2026 eine Lösung vorgestellt, die dieses Dilemma umgeht: Die Peephole Camera 2K wird direkt am vorhandenen Türspion befestigt, ganz ohne Bohren, und macht daraus in rund zehn Minuten eine smarte Kamera. Wir ordnen die Herstellerangaben und ersten Fachberichte ein.

Die Ring Peephole Camera 2K in einer Grafik

RING PEEPHOLE CAMERA 2K Launch-Check · Vorbestellbar seit 23. Juli 2026 2K Retinal-Auflösung 6-facher Digitalzoom 140°x140° Sichtfeld Kopf-bis-Fuß-Ansicht 32,5–60 mm Türstärke 12–14mm Spion-Ø ~10 Min. Montage ohne Bohren Ring-Neuvorstellungen im Juli 2026 Peephole Camera 2K 99,99 € · ab 19.08. Outdoor Camera (2. Gen) 99,99 € · ab 12.08. Beide mit Retinal-2K-Sensor, gleicher Startpreis, unterschiedlicher Einsatzzweck Preis zur Vorbestellung 99,99 € Lieferstart 19. August 2026 Unser Ersteindruck 7,8 / 10 Praxistest nach Auslieferung folgt Quellen: Ring (Herstellerangaben), Notebookcheck, TechRadar, smarthomeassistent.de · Grafik: SmartHome Kompass, Juli 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

AuflösungRing Retinal 2K, bis zu 6-fach Digitalzoom
Sichtfeld140° x 140° (Kopf-bis-Fuß-Ansicht laut Hersteller)
Kompatibilität TürTürstärke 32,5–60 mm, Türspion-Durchmesser 12–14 mm
StromversorgungWechselbarer Quick-Release-Akku
WLAN2,4 GHz WiFi 4
InstallationOhne Bohren, laut Ring durchschnittlich 10 Minuten
FunktionenLive-Video, Gegensprechfunktion, Bewegungserkennung mit Echtzeit-Benachrichtigung
Maße Innenmodul5,25 x 12,9 x 3,05 cm
Preis99,99 € UVP
VerfügbarkeitVorbestellbar seit 23.07.2026, Lieferstart 19.08.2026

Das Problem, das sie löst: smarte Tür ohne Bohrloch

Die meisten Video-Türklingeln ersetzen die vorhandene Klingel und benötigen entweder eine feste Verkabelung oder zumindest Schrauben in Rahmen oder Wand. In Mietwohnungen ist genau das oft der Knackpunkt: Der Mietvertrag untersagt bauliche Eingriffe an der Wohnungstür, oder der Auszug macht das Rückbauen zum Ärgernis. Bauliche Veränderungen an einer gemieteten Tür bedürfen nach deutschem Mietrecht in der Regel ohnehin der Zustimmung des Vermieters – ein Türspion-Aufsatz, der sich rückstandsfrei wieder entfernen lässt, umgeht diese Frage von vornherein. Die Ring Peephole Camera 2K setzt genau hier an: Sie klinkt sich laut Hersteller direkt in den vorhandenen Türspion ein – ohne Bohren, ohne Kabel, in rund zehn Minuten montiert. Voraussetzung ist ein Standard-Türspion mit 12 bis 14 mm Durchmesser in einer Tür zwischen 32,5 und 60 mm Stärke. Damit richtet sich das Gerät gezielt an eine Zielgruppe, die bisherige Video-Türklingeln bislang kaum bedienen konnten: Mieter in Mehrfamilienhäusern, die weder bohren noch dauerhaft sichtbare Kabel verlegen dürfen oder wollen.

Der Nutzen liegt dabei nicht nur im Einbruchschutz im engeren Sinn. Wer öfter Pakete erwartet, spät abends noch klingeln hört oder einfach wissen möchte, wer vor der Tür steht, ohne selbst hinzugehen, bekommt mit einer smarten Türspion-Kamera eine einfache Antwort – ganz ohne die bauliche Hürde, die bislang viele Mieter von einer Video-Türklingel abgehalten hat.

2K-Auflösung und Weitwinkel statt Mini-Bildausschnitt

Technisch setzt Ring auf den bereits von anderen 2026er-Modellen bekannten Retinal-2K-Sensor mit bis zu sechsfachem Digitalzoom und einem Sichtfeld von 140° x 140° – laut Hersteller genug, um eine Person vor der Tür buchstäblich vom Kopf bis zu den Füßen zu erfassen, nicht nur das Gesicht wie bei vielen klassischen Türspion-Kameras der Vorgängergeneration. Die Stromversorgung übernimmt ein herausnehmbarer Akku (Quick-Release-Prinzip), wie er auch von anderen Ring-Kameras bekannt ist. Konkrete Angaben zur Akkulaufzeit hat Ring zum Ankündigungszeitpunkt noch nicht veröffentlicht – ein Punkt, den unser Praxistest nach Auslieferung als Erstes klären wird.

Parallel hat Ring mit der Outdoor Camera (2. Generation) ein zweites Modell mit demselben Sensor und identischem Startpreis von 99,99 € vorgestellt – für den klassischen Außeneinsatz an Garten oder Fassade, mit Farbnachtsicht bei wenig Licht, automatischem Schwarzweiß-Modus in Dunkelheit und wahlweise Akku-, Solar- oder Netzbetrieb. Wer eine Rundum-Absicherung von Tür und Außenbereich sucht, kann beide Modelle kombinieren.

Im Vergleich zur alten Ring Door View Cam, die Ring inzwischen eingestellt hat, ist der Sprung auf dem Papier deutlich: Das Vorgängermodell löste mit 1080p auf und hatte laut unabhängigen Tests ein deutlich engeres Sichtfeld. Die neue Retinal-2K-Auflösung mit 140°x140° Sichtfeld soll genau das beheben, was Nutzer am alten Modell am häufigsten bemängelten – dass nur der obere Körperbereich der besuchenden Person zu sehen war, nicht aber abgestellte Pakete am Boden.

Was die Herstellerangaben offenlassen

Wie bei praktisch allen Ring-Kameras üblich, dürften Live-Ansicht und Basis-Bewegungsmeldungen ohne Abo funktionieren, während eine Videohistorie zum Nachschauen vergangener Ereignisse in der Regel ein Ring-Protect-Abonnement voraussetzt. Ring hat dazu zum Ankündigungszeitpunkt keine gerätespezifischen Angaben gemacht – wer verlässlich planen will, sollte das vor dem Kauf in der App oder beim Händler prüfen. Ebenfalls noch offen: konkrete Akkulaufzeit-Werte und ob es die Kamera auch in anderen Farben als der vorgestellten Variante geben wird.

Alternative für dickere Türen oder feste Verkabelung: Unser Test der Homematic IP Video-Türklingel zeigt eine verkabelte Lösung für Eigentümer.

Pro und Contra: Ring Peephole Camera 2K (Stand Ankündigung)

Pro

  • Montage ohne Bohren – ideal für Mietwohnungen mit Bohrverbot
  • 2K-Auflösung mit 140°x140° Sichtfeld statt Mini-Bildausschnitt
  • Laut Hersteller rund 10 Minuten Installationszeit
  • Wechselbarer Akku statt fester Verkabelung
  • Fairer Einstiegspreis von 99,99 €

Contra

  • Nur für Türstärken 32,5–60 mm und Standard-Türspione geeignet
  • Akkulaufzeit von Ring noch nicht beziffert
  • Volle Funktionen vermutlich nur mit Ring-Protect-Abo (nicht bestätigt)
  • Noch keine unabhängigen Tests verfügbar – Gerät liefert erst ab 19.08.2026

Für wen sich die Ring Peephole Camera 2K NICHT lohnt

Wer eine Tür mit mehr als 60 mm Stärke hat – etwa bei modernen Sicherheitstüren oder Mehrfachverriegelungen mit dickerem Türblatt – oder keinen Standard-Türspion mit 12–14 mm Durchmesser besitzt, kann die Kamera laut Herstellerangaben gar nicht montieren und sollte vor dem Kauf die eigenen Maße prüfen. Wer bereits eine fest verkabelte Video-Türklingel besitzt und mit deren Funktionsumfang zufrieden ist, gewinnt durch einen Wechsel wenig – die Peephole Camera 2K ist in erster Linie eine Nachrüstlösung für Haushalte, die bisher aus baulichen oder mietrechtlichen Gründen keine Türkamera installieren konnten. Und wer grundsätzlich kein Abonnement für Cloud-Aufzeichnungen zahlen möchte, sollte vor dem Kauf klären, welche Funktionen ohne Ring Protect tatsächlich nutzbar bleiben.

Für wen lohnt sich die Ring Peephole Camera 2K?

Unsere Einschätzung zur Ankündigung: Ring schließt mit der Peephole Camera 2K eine echte Lücke im Markt der Türüberwachung – für Mieter, die bislang zwischen „gar keine smarte Türkamera" und „Vermieter um Erlaubnis fragen" wählen mussten, ist das eine der wenigen praktikablen Optionen mit 2K-Auflösung und großem Sichtfeld. Der Preis von 99,99 € liegt im üblichen Rahmen für Einsteiger-Sicherheitskameras. Offen bleiben vor allem Akkulaufzeit und die genauen Abo-Bedingungen – beides klärt unser Praxistest, sobald die ersten Geräte ab dem 19. August 2026 ausgeliefert werden. Deal-Alarm abonnieren lohnt sich, um den Test nicht zu verpassen.

Häufige Fragen

Was kostet die Ring Peephole Camera 2K?

99,99 € UVP. Die Kamera ist seit dem 23. Juli 2026 auf Amazon.de vorbestellbar, Lieferstart ist der 19. August 2026.

Muss ich für die Ring Peephole Camera 2K bohren?

Nein. Die Kamera wird anstelle des vorhandenen Türspions montiert und passt laut Ring bei Türstärken von 32,5 bis 60 mm sowie Türspion-Durchmessern von 12 bis 14 mm.

Für wen lohnt sich die Ring Peephole Camera 2K?

Für Mieter und alle, die ohne Bohren oder Verkabelung eine smarte Türüberwachung nachrüsten wollen. Bei Türstärken über 60 mm oder bereits vorhandener Video-Türklingel lohnt sich der Wechsel meist nicht.

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Lieferung ab 19. August 2026 – Vorbestellpreise können sich bis zum Verkaufsstart ändern.

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