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Förder-Finder 2026: Welche Zuschüsse gibt es für Ihr Vorhaben?

Wählen Sie Ihr Modernisierungs-Vorhaben und ein paar Eckdaten – der Finder zeigt Ihnen sofort, welche staatlichen Förderprogramme (BEG über KfW und BAFA, KfW-Kredite) 2026 realistisch in Frage kommen.

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1. Was möchten Sie umsetzen?

2. Ein paar Eckdaten

Passende Förderprogramme 2026

Grobe Orientierung – keine verbindliche Förderzusage. Details siehe unten und bei KfW/BAFA.

Wichtig – bitte unbedingt beachten: Dieser Finder liefert eine erste Orientierung, keine verbindliche Förderzusage. Fördersätze, Boni und Deckel ändern sich immer wieder. Maßgeblich sind stets die tagesaktuellen Bedingungen von kfw.de, bafa.de und energiewechsel.de. Stellen Sie Förderanträge grundsätzlich vor der Auftragsvergabe und lassen Sie sich von einem Energieberater oder Fachbetrieb beraten – so gehen Ihnen keine Zuschüsse verloren. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: Juli 2026.

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Der größte Hebel liegt am Ende in einem sauberen Angebot vom Fachbetrieb – inklusive korrekt gestelltem Förderantrag. Vertiefen Sie zuerst Ihr Vorhaben in unseren ehrlichen Ratgebern und planen Sie das Energiemanagement gleich mit.

Wir empfehlen hier bewusst nur eigene Inhalte und keinen fremden Anbieter, den wir nicht kennen. Ein geprüfter Fachbetriebs-Vergleich (Angebots-/Lead-Vermittlung) folgt an dieser Stelle, sobald wir einen seriösen Partner eingebunden haben.

Die wichtigsten Förderprogramme 2026 im Überblick

Für energetische Modernisierungen gibt es 2026 im Kern zwei bundesweite Fördertöpfe, die zusammen unter dem Dach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) laufen – abgewickelt einmal über die KfW (Heizungstausch) und einmal über das BAFA (Einzelmaßnahmen an Hülle und Anlagentechnik). Dazu kommen zinsgünstige KfW-Kredite und – je nach Wohnort – regionale und kommunale Zuschüsse.

Heizungstausch (z. B. Wärmepumpe) – über die KfW

Für den Tausch einer alten Heizung gegen eine klimafreundliche Anlage wie eine Wärmepumpe gibt es über die BEG-Einzelmaßnahmen der KfW einen Zuschuss aus mehreren Bausteinen:

Grundförderung30 %
Klimageschwindigkeits-Bonus (Selbstnutzer, Austausch funktionstüchtige alte Heizung)+ 20 %
Einkommens-Bonus (zu versteuerndes Haushaltseinkommen bis 40.000 € / Jahr)+ 30 %
Effizienzbonus für besonders effiziente Wärmepumpen+ 5 %
Maximale Förderung (gedeckelt)bis 70 %
Förderfähige Höchstkosten (erste Wohneinheit)30.000 €

Die einzelnen Boni sind kombinierbar, in der Summe aber auf maximal 70 Prozent gedeckelt. Angewendet werden die Prozente auf förderfähige Kosten von bis zu 30.000 Euro für die erste Wohneinheit im Einfamilienhaus. Wichtig: Der Klimageschwindigkeits-Bonus gilt nur für selbstnutzende Eigentümer – Vermieter erhalten Grundförderung (und ggf. Effizienzbonus), aber nicht den Geschwindigkeits- oder Einkommensbonus. Der Geschwindigkeitsbonus soll zudem in den Folgejahren stufenweise absinken; prüfen Sie den tagesaktuellen Satz. Alles ehrlich eingeordnet lesen Sie im Wärmepumpen-Ratgeber 2026.

Dämmung, Fenster & Anlagentechnik – über das BAFA

Maßnahmen an der Gebäudehülle (Dämmung von Dach, Fassade, Kellerdecke, neue Fenster) sowie an der Anlagentechnik und die Heizungsoptimierung (inklusive hydraulischem Abgleich) fördert das BAFA über die BEG-Einzelmaßnahmen:

Grundförderung (Hülle, Anlagentechnik, Heizungsoptimierung)15 %
iSFP-Bonus (Maßnahme aus einem individuellen Sanierungsfahrplan)+ 5 %
Förderfähige Höchstkosten pro Wohneinheit & Jahr30.000 € (mit iSFP 60.000 €)

Der iSFP-Bonus setzt einen von einem Energieberater erstellten individuellen Sanierungsfahrplan voraus. Er hebt nicht nur den Satz um 5 Prozentpunkte, sondern auch den förderfähigen Kostendeckel von 30.000 auf 60.000 Euro pro Wohneinheit und Jahr. Die Energieberatung selbst wird ebenfalls gefördert.

Wallbox / Ladepunkt

Ehrlich gesagt: Ein verlässliches bundesweites Förderprogramm für private Wallboxen gibt es 2026 nicht. Das bekannte KfW-Programm 442 (Kombination aus PV, Speicher und Wallbox) war stark nachgefragt und ist ausgeschöpft. Verlassen Sie sich nicht auf ein bestimmtes Bundesprogramm – lohnend ist der Blick auf regionale Töpfe von Ländern, Kommunen und Stadtwerken, oft gekoppelt an einen Ökostrom- oder PV-Nachweis. Der eigentliche Spar-Hebel liegt ohnehin im günstigen Laden mit eigenem Solarstrom, wie der Wallbox-Ratgeber 2026 zeigt.

PV-Anlage & Batteriespeicher

Photovoltaik läuft 2026 überwiegend über indirekte Förderung statt über einen klassischen Zuschuss:

  • Nullsteuersatz: Auf Kauf und Installation privater PV-Anlagen bis 30 kWp (inklusive Speicher) fällt seit 2023 0 % Umsatzsteuer an – das senkt die Kosten direkt, ganz ohne Antrag.
  • Einspeisevergütung: Für neue Anlagen bis 10 kWp gibt es bei Teileinspeisung (Überschuss) rund 7,78 ct/kWh, garantiert über 20 Jahre – Stand Anfang 2026, mit halbjährlicher Degression.
  • KfW-Kredit 270: zinsgünstiges Darlehen (Erneuerbare Energien – Standard), finanziert bis zu 100 % der Kosten, Antrag über die Hausbank.
  • Regionale Speicher-Zuschüsse: Einige Bundesländer und Kommunen bezuschussen Batteriespeicher – das variiert stark, vor Ort prüfen.

Details zur Wirtschaftlichkeit finden Sie im Photovoltaik-Ratgeber 2026 und im Stromspeicher-Ratgeber. Ihr Balkon-Solar-Potenzial rechnet der Balkonkraftwerk-Rechner aus.

KfW-Kredite für größere Sanierungen

Wer umfassender saniert – etwa auf ein Effizienzhaus-Niveau –, kann statt oder ergänzend zum Zuschuss den KfW-Wohngebäude-Kredit 261 nutzen: ein zinsgünstiges Darlehen mit Tilgungszuschuss, dessen Höhe vom erreichten Effizienzhaus-Standard abhängt. Der Kreditrahmen liegt je nach Standard bei bis zu mehreren Zehntausend Euro pro Wohneinheit. Auch dieser Antrag läuft über die Hausbank und ist vor Vorhabenbeginn zu stellen.

Häufige Fragen zum Förder-Finder

Wie verlässlich ist der Förder-Finder?

Er gibt eine erste Orientierung auf Basis der bundesweiten Programme (BEG über KfW und BAFA, KfW-Kredite), Stand Juli 2026. Er ersetzt keine verbindliche Auskunft. Sätze, Boni und Deckel ändern sich – maßgeblich sind stets die aktuellen Bedingungen von KfW und BAFA sowie ein Energieberater oder Fachbetrieb.

Wie hoch ist die Förderung für eine Wärmepumpe 2026?

30 % Grundförderung, dazu bis zu 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus (Selbstnutzer, Austausch funktionstüchtige alte Heizung), bis zu 30 % Einkommens-Bonus (Haushaltseinkommen bis 40.000 €/Jahr) und 5 % Effizienzbonus – in Summe gedeckelt auf 70 %, bezogen auf bis zu 30.000 € förderfähige Kosten für die erste Wohneinheit. Mehr im Wärmepumpen-Ratgeber.

Werden Dämmung, Fenster und der hydraulische Abgleich gefördert?

Ja, über das BAFA: 15 % Grundförderung für Gebäudehülle, Anlagentechnik und Heizungsoptimierung inkl. hydraulischem Abgleich, plus 5 % iSFP-Bonus bei einem individuellen Sanierungsfahrplan.

Gibt es 2026 eine bundesweite Wallbox-Förderung?

Aktuell nein – das KfW-Programm 442 ist ausgeschöpft. Prüfen Sie regionale Töpfe von Ländern, Kommunen und Stadtwerken. Der Spar-Hebel liegt vor allem im günstigen Laden mit eigenem Solarstrom.

Muss ich den Förderantrag vor oder nach dem Kauf stellen?

In der Regel vor Auftragsvergabe. Bei der KfW-Heizungsförderung schließen Sie den Vertrag mit aufschiebender Bedingung ab und stellen den Antrag, bevor die Maßnahme startet. Klären Sie die Reihenfolge vorab mit Energieberater oder Fachbetrieb.