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Wer schon einmal versucht hat, mit demselben Wischmopp erst das Fliesenbad, dann das Parkett im Wohnzimmer und schließlich die Küche mit Fettspritzern zu reinigen, kennt das Problem: Ein Mopp kann nicht alles gleich gut. MOVA, die auf Reinigungsroboter spezialisierte Marke von Dreame, adressiert genau das beim Mobius 60 – seit Oktober 2025 im Handel und seither immer wieder mit deutlichen Rabatten unterwegs. Die Idee: Die Absaugstation bevorratet drei unterschiedliche Mopp-Paare, der Roboter tauscht sie je nach Raum und Bodenbelag automatisch. Wir ordnen die Herstellerangaben ein und gleichen sie mit der aggregierten Testnote unabhängiger Fachmedien ab.
Der Mobius 60 in einer Grafik
Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.
Technische Daten im Überblick
| Saugkraft | bis zu 30.000 Pa (TurboForce8-Motor) |
| Navigation | LiDAR mit einfahrbarem Laserturm (FlexScope), Bauhöhe nur 8,95 cm |
| Maße Roboter | 35 × 35 × 8,95 cm, ca. 4,7 kg |
| Akkulaufzeit | 4,3 Stunden |
| Hindernisüberwindung | bis 8 cm Höhe |
| Wischsystem | 3 Mopp-Typen (ThermoHold, Plush, HyperClean), automatischer Wechsel |
| Reinigung | 100 °C Heißwasser-Wäsche + UV-Sterilisation der Mopps in der Station |
| Station – Reinwasser | 5,5 Liter |
| Station – Schmutzwasser | 4,0 Liter |
| Station – Staub | 3,2 Liter, automatische Entleerung nach jedem Lauf |
| Marktstart | Oktober 2025 |
| Preis | UVP 1.499 € · Geizhals-Bestpreis 799 € (Stand 07.07.2026) |
| Testnote | 1,6 „Gut" (Aggregation aus 3 Fachmedien) |
Bedienung: Zonensteuerung statt Zufallsprinzip
Die Grundlage für den automatischen Mopp-Wechsel ist eine präzise Karte der Wohnung. Über die App lassen sich Räume einzeln benennen, No-Go-Zonen markieren und Reinigungsprofile je Zone hinterlegen – etwa „nur saugen" im Teppichzimmer und „saugen plus Wischen mit ThermoHold-Mopp" in der Küche. Diese Zonensteuerung ist inzwischen Standard in der Omni-Klasse, beim Mobius 60 kommt aber die Kopplung an die Mopp-Auswahl hinzu: Legt man fest, welcher Mopp zu welchem Raum passt, übernimmt der Roboter den Rest vollautomatisch bei jedem Lauf, ohne dass die Auswahl erneut bestätigt werden muss.
Das Kernversprechen: drei Mopps statt einem
Der Clou des Mobius 60 sitzt in der Station: Dort lagern drei unterschiedliche Mopp-Paare – ThermoHold für hartnäckige, angetrocknete Flecken, Plush für empfindliches Parkett und HyperClean für den Alltagseinsatz. Der Roboter dockt zwischen den Räumen an, tauscht den passenden Moppsatz und macht weiter. In Kombination mit der KI-gesteuerten Zonensteuerung soll das Bad also mit anderen Mopps gewischt werden als das Wohnzimmer – ohne dass jemand manuell eingreifen muss. Nach dem Lauf wäscht die Station die benutzten Mopps mit bis zu 100 °C heißem Wasser und sterilisiert sie zusätzlich per UV-Licht, bevor sie zum Trocknen bereitliegen.
Bei der Navigation setzt MOVA auf einen einfahrbaren LiDAR-Turm (FlexScope): Er fährt für die Kartierung aus und verschwindet danach wieder im Gehäuse, wodurch der Roboter mit 8,95 cm Bauhöhe auch unter niedrige Betten und Sideboards passt – ein Kompromiss, den viele LiDAR-Modelle sonst nicht eingehen können, weil der feste Laserturm im Weg ist.
Die ehrliche Einordnung: gut, aber nicht perfekt bei hartnäckigem Fett
Die aggregierte Testnote von 1,6 („Gut", Mittelwert aus drei unabhängigen Fachmedien-Tests) bestätigt die starke Saugleistung und den Komfort der Selbstreinigungs-Station. Eine Einschränkung zieht sich aber durch mehrere Quellen: Bei stark öligen oder eingetrockneten Fettflecken – etwa in der Küche nach dem Kochen – reicht der automatische Wischgang nicht immer aus, hier ist gelegentlich manuelles Nacharbeiten nötig. Das ist bei Saug-Wisch-Kombigeräten branchenüblich, sollte aber realistisch eingeplant werden, wer sich einen komplett wartungsfreien Alltag erhofft.
Wie schlägt sich der Mobius 60 gegen die Konkurrenz?
In der Omni-Klasse mit Vollausstattungs-Station konkurriert der Mobius 60 direkt mit etablierten Modellen aus unserem Testportfolio. Der Ecovacs Deebot T80 Omni setzt ebenfalls auf eine Selbstreinigungs-Station, verzichtet aber auf den automatischen Wechsel zwischen mehreren Mopp-Typen – dort gibt es nur einen einzigen Mopp-Satz für alle Böden. Der roborock Saros 20 punktet mit einem ausfahrbaren Seitenarm für Ecken, bewegt sich preislich aber ebenfalls im vierstelligen UVP-Bereich und bietet keine Heißwasser-Selbstreinigung der Mopps. Der zentrale Unterschied des Mobius 60 bleibt also die Drei-Mopp-Logik: Wo andere Hersteller auf einen Kompromiss-Mopp für alle Böden setzen, tauscht MOVA je nach Zone tatsächlich das Werkzeug.
Bei der reinen Saugleistung liegt der Mobius 60 mit 30.000 Pa im aktuellen Spitzenfeld – viele Modelle der letzten Generation bewegten sich noch zwischen 20.000 und 25.000 Pa. Ob sich der Unterschied im Alltag bemerkbar macht, hängt stark vom Bodenbelag ab: Auf kurzflorigem Teppich profitieren Nutzer stärker von hoher Saugkraft als auf glattem Parkett, wo ohnehin kaum Schmutz in Fasern hängen bleibt.
Pro und Contra: MOVA Mobius 60 (Stand Launch-Check)
Pro
- 30.000 Pa Saugkraft – Spitzenwert im aktuellen Marktvergleich
- Automatischer Wechsel zwischen drei Mopp-Typen je nach Boden
- 100 °C Heißwasser-Wäsche + UV-Sterilisation der Mopps in der Station
- Einfahrbarer LiDAR-Turm: nur 8,95 cm Bauhöhe, passt unter niedrige Möbel
- Große Reinwasser- und Staubtanks (5,5 L / 3,2 L) für mehrere Reinigungen ohne Nachfüllen
Contra
- Bei stark öligen/fettigen Flecken oft manuelles Nacharbeiten nötig
- Akkulaufzeit von 4,3 Stunden im Mittelfeld, für sehr große Wohnflächen ggf. mit Nachladepause
- UVP von 1.499 € nur zum Vollpreis – kaufen lohnt sich fast nur zum Aktionspreis
Für wen lohnt sich der MOVA Mobius 60?
Unsere Einschätzung: Wer in der Wohnung mehrere unterschiedliche Bodenbeläge hat – Fliesen im Bad, Parkett im Wohnzimmer, vielleicht Teppich im Schlafzimmer – profitiert am meisten vom automatischen Moppwechsel, weil er genau das Problem löst, für das andere Saugroboter-Besitzer bislang manuell nacharbeiten mussten. Zum Geizhals-Bestpreis von 799 € ist das Gesamtpaket aus Saugkraft, Navigation und Selbstreinigungs-Station attraktiv positioniert; zur UVP von 1.499 € würden wir eher abraten und auf eine Rabattaktion warten. Wer überwiegend mit stark verkrusteten Fettflecken kämpft, sollte keine Wunder erwarten – hier bleibt der Griff zum Lappen gelegentlich nötig.
Häufige Fragen
Was kostet der MOVA Mobius 60?
UVP 1.499 € – der Geizhals-Bestpreis lag am 07.07.2026 bei 799 € (Saturn/Amazon.de/MediaMarkt). Bei Coolblue kostet er aktuell 913 € statt 1.499 € UVP.
Wie stark saugt der MOVA Mobius 60?
Bis zu 30.000 Pa laut Hersteller. Die Station wäscht die Wischmopps mit bis zu 100 °C heißem Wasser und reinigt sich selbst – inklusive automatischem Wechsel zwischen drei Mopp-Typen für unterschiedliche Böden.
Für wen lohnt sich der MOVA Mobius 60?
Für Haushalte mit gemischten Bodenbelägen (Fliesen, Parkett, Teppich), die eine Vollausstattungs-Station ohne manuelles Mopp-Wechseln wollen. Bei stark öligen oder fettigen Flecken ist laut Tests weiterhin manuelles Nacharbeiten nötig.
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Der Marktpreis schwankt je nach Händler und Aktion deutlich unter der UVP.
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